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noch in die erste Hälfte des 15. Jahrh. hinein blühte u. ans welchemnoch der Edel Georg Hagenauer 1439 in Mölckerischen Urkundenvorkommt. Derselbe war wohl der Letzte seines Geschlechts in Oester-reich.
Wigul Hund , I. S. 219. — Wissgrill, IV. S. 35—38.
Hagcnhach, auch Freiherren. Altes, elsassisches u. schweizerischesAdelsgeschlecht, aus welchem sich gegen Mitte des 18. Jahrh. einSprosse als k. ungarischer und kaiserl. General in den Kriegen amRheine, in Böhmen etc. durch Tapferkeit auszeichnete u. den Frei-herrnstand erlangte.
Pastorius, Francon. rediv., S. 586. — Gauhe, II. S. 390. — v. Hattstein , T. S. 260. —Siebmacher , II. 143: v. H., Schweizerisch. — v. Meding, III, S, 243 und 244. — Sappl, zuNiebra. VV.-B.: Freih. v. H. IV. 13.
Hagenest. Altes , meissensches, namentlich im Pleissener Landebegütert gewesenes Adelsgeschlecht, als dessen Stammsitz das gleich-namige Gut unweit Lucka im Altenburgischen genannt wird, welchesbereits 1356 in der Hand desselben war, doch führt auch ein beiBorna gelegenes Dorf den Namen des Geschlechts. Dasselbe war1493 mit Hartha, Oberndorf und Wunschendorf im Erzgebirge, 1494mit Lucka, 1500 mit Teuritz im Altenburgischen, 1590 mit Breiten-hayn , ebenfalls im Altenburgischen, 1595 mit Langendorf bei Zeitz,1632 mit Langenest und 1660 mit Raschwitz im Merseburgischenbegütert. Von den Sprossen des Geschlechts starb Thimon v. H. 1356als Domherr zu Naumburg, Paul v. PI. war nach Anfange des 16. Jahrh.kursächs. Jägermeister zu Lochau, dem späteren Annaburg und HansChristoph v. H. besass 1595 das Gut Teuritz. Ein gleichnamigerUrenkel desselben setzte den Stamm fort u. derselbe blühte in das18. Jahrh. hinein, in welchem noch 1720 Teuritz im Besitze der Fa-milie war. Gewöhnlich nimmt man an, dass in der Mitte des 18. Jahrh.der Stamm erloschen sei, auch gehen die, diese Familie in grösserengenealogischen Sammlungen betreffenden Nachrichten nur bis zumJahre 1734, doch sagt v. Meding 1791, dass das Geschlecht vor wenigJahren ausgestorben sein solle, was sich wohl auf den weiblichen Stammbezieht.
Bertucli , Pfortisches Chronicoa , S. 52. — Valent.. König, III. S. 453—459. - Gauhe, I.S. 744. — Freih. v. Ledebur , I. S. 310. — Siebmacher , I. 155: v. H., Meissnisch. — v. Me-ding , III. S. 244 und 245.
Ilagcuhciin, Grafen. Altes, längst ausgestorbenes Grafengeschlecht,aus welchem die früher so mächtigen Wild- und Rheingrafen herge-leitet werden.
Lucae, Grafensaal, S. 258—268.
Hageiimüller, Haggeiimiiller zu Grimberg, Freiherren. Reichsfrei-herrnstand. Diplom von 1791 für Joseph Edlen v. Haggenmüller zuGrünberg, Niederösterreichischen Regierungsrath. Aus dem adeligenStamme der Familie wurde in neuester Zeit Anton v. Haggenmüllerunter den unangestellten k. k. General-Majoren genannt
Megerle v. Mühlfeld, S. 55.
Hagenow (in Blau eine aus einem grünen Hügel emporwachsende,rothe Rose, auf jeder Seite von einer gestürzten, golden bewehrten,schwarzen Adlersklaue begleitet). Altes, meklenburgisches Adelsge-