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schlecht, welches mit dem gleichnamigen Sitze, der jetzigen StadtHagenow, in Meklenburg-Schwerin schon 1194 angesessen war und1509 das Gut Möderitz besass. — Das Geschlecht, welches mit denv. Kleinow ein Wappen führte, ist im 17. Jahrh. erloschen.
Freih. v. Ledebur , I. S. 310. — v. Mediny , T. S. 222: nach dem Manuscripte abgegan-gener, meklenb. Familien.
Hagenow (in Blau ein von den Knieen aufwachsender , vorwärts-sehender, geharnischter Ritter, dessen Helm, mit zurückgeschlagenemVisir, mit drei silbernen, nach der linken Seite wehenden Straussen-federn besteckt ist. Derselbe, umgürtet mit einem Schwerte, hält inder Rechten eine I.anze u. setzt die Linke in die Seite). Reichsadels-stand. Diplom von 1802 für Friedrich Christoph Carl Hagenow,Herrn des adeligen Lehens Engelwacht u. der Allodialgüter Benecken-hagen und Kordsmühle in Vorpommern. -— Der Diploms Empfängerstammte aus einer schon im 17. Jahrh. in Vorpommern im Adels-stande blühenden, namentlich zu Brönkow im jetzigen Kreise Grim-men, einem Afterlehn der v. Buggenhagen, ansässig gewesenen Fa-milie, welche später, wegen ihrer Verluste in den Kriegen, des Adelssich nicht mehr bediente, aber durch den Vater des wieder in denAdelsstand versetzten Friedrich Christoph Card v. 11. von Neuem zuansehnlichem Grundbesitze kam. In dem Diplome von 1802 ist aus-drücklich angeführt, dass der Empfänger desselben einem Geschlechteangehöre, welches früher den Adel besessen, denselben aber im Laufeder Zeit aufgegeben habe. — Die Familie besass 1802 die obenge-nannten Güter Beneckenhagen und Engelwacht, so wie 1840 Glevitz,Langenfelde, Medrow, Nielitz und Rakow und nach Bauer, Adressb.S. 83 war 1857 ein v. H. Herr auf Langenfelde u. ein Anderer Herrauf Medrow, sammtlich in Neu - Vorpommern im Kr. Grimmen. EinSprosse des Geschlechts, der zu Greifswald lebende Dr. v. Hagenow,einer der grössten Kenner und Freunde der Heraldik u. Genealogie,wird, wie der Redaction bekannt ist, auch in dieser Beziehung vonden Ersten seiner Fachgenossen sehr hochgeschätzt.
Freih. c. Ledebur , I. S 310 u. III. 8. 270. — Pomrnernsches. W.-B. II. Tab. 15 und S.14 und 15. — Kneschke, II. S. 199 und 200.
Hägens (in Blau ein in der Mitte stehender grünbelaubter Baum,dessen Stamm mit einer goldenen Krone geziert ist). Reiebsadels-stand. Diplom vom 24. Mai 1774 für Erasmus Jacob H., kurpfälz.Hof-Kairmerrath zu Jülich und Berg und für die drei Brüder dessel-ben, den kurpfälz. Hofrath Franz Carl H. etc. Die Empfänger desDiploms waren Söhne des kurpfälz. Geh.-Raths Georg Peter H. u. vonden Nachkommen wurden bei Anlegung der Adelsmatrikel des Kgr.Bayern aufgenommen: Johann Rudolph Heinrich Aloys v. II., geb.1778, k. bayer. Major und die Vettern desselben: Johann Adolph,geb. 177(1, k. bayer. Auditor im Garde du Corps-Regim. zu Pferde u.Caspar Joseph, geb. 1778, k bayer. Finanz-Director in Passau. DieFamilie ist auch in die Preuss. Rheinprovinz gekommen und in dieAdelsmatrikel derselben wurde Franz Carl v. Hagens, laut Eingabed. d. Düsseldorf. 2. Sept. 1829, in die Gasse der Edelleute unterNr. 124 eingetragen.
v. Lang , S. 365 : mit dem unrichtigen Nnmeu: v. Hagen und Suppl. S. 104 und 105: v.