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genommen wurde. Letzterer kaufte noch 1583 von Franz Herrn v.Gera einen Zehent zu Schotterlee. Nach einem Beisatz in der Ma-trikel, sind Beide ohne Nachkommenschaft noch im 16. Jahrh. ge-storben. Was das erwähnte Fortblühen in Mähren und Schlesien an-langt, so sind früher die sämmtlichen Geschlechter dieses Namens sodurch einander geworfen worden, dass mehrfach Richtiges nicht an-gegeben werden kann. Es sind übrigens nach Allem mehrere Familienv. Hagen, oder Ilagn in Oesterreich vorgekommen, von welchen mannur die Wappen kennt. So findet sich in Siebmachers Wappenbuche,III. 73 mit dem Namen: Hagn, Oesterrcichisch , folgendes Wappen:in Roth ein schwarzer, doppelter Wiederhaken in Gestalt eines la-teinischen Z, und Sinapius erwähnt nach Spener das Wappen einerösterreichischen Familie Hagen, welches in Blau einen auf Art einesPfeils geformten Blitz zeigt.
Wiugritt, IV. S. 35.
Ilagen. Ein von v. Lang im Adelsbuche des Kgr. Bayern, S. 365falsch angegebener, im Supplemente aber, S. 104 und 105 berichtig-ter Name, s. den Artikel: Hagens.
Ilagen (Schild mit Schildesfusse In Silber eine blaugekleideteJungfrau, welche in der Rechten einen auf grünem Boden aufrechtstehenden Anker hält und im blauen Schildesfusse ein Mauerwerkmit offenem Thore und drei Tkürmen). Ungarisches Adelsgeschlecht,weiches nur dem Namen und Wappen nach bekannt ist.
Tijroff, II. 300. Nr 4.
Ilagen (in Silber sieben Rohrkolben, oder Kornähren). Ein zudem preussischen Adel gehörendes Adelsgeschlecht, aus welchem derForstmeister und Forstinspector v. H. zu Aniiaburg u. der Oberförsterv. H. zu Söllichau (1845) stammte.
N. Pr. A.-L. V. S. 206. — Freih. v. Ledebur, I. S. 309 u. 310.
Ilagen (Schild der Länge nach getheilt: rechts in Blau (auch inRoth) eine, die Spitze einwärtskehrende Handsichel und links in Roth(auch in Blau) drei schräglinks unter einander gelegte, goldene Blät-ter). Ein nur dem Wappen nach bekanntes Adelsgeschlecht.
Tyr°ff , I. 5. — Suppl. zu Siebm. W.-B. III 5.
Hagen, genannt (»eist, s. Ge i s t, genannt Hagen, auch Frei-herren u. Grafen, Bd. III. S. 471 und 472.
Ilagen v. Hagenburg. Erbländ.-österr. Adelsstand, mit dem Prä-dicate: v. Hagenburg. In neuester Zeit stand Johann Ernst Hagenv. Hagenburg als Oberlieutenant im k. k. 22. Infant.-Regim.
Milit.-»Schematismus des Oesterr. Kaisertliums.
Hagen, Freiherren zu Ilageneck, llagenegg (Sckild geviert mit rothem,einen vorwärtsgekehrten, braunen Büil'elskopf zeigenden Mittclschilde.1 und 4 in Blau ein einwärtssehender, schwarzer Adler und 2 und3 ein aufrechts, oder auf den Hinterfüssen sitzender, einwärts ge-kehrter, schwarzer Hund mit rothem Halsbande). Altes, dem Kärnt-ner Ritterstande einverleibtes Adclsgeschlecht, von welchem Bucelinieine Stammtafel gegeben hat und aus welchem durch Unterschrif-ten von 1646 Johannes Ernestus Hagen, L. B. ab Hageneckh und
Kneschke, Deutsch. Adels-Lex. IV. 10