— 144 —
Hagen (Schild der Länge nach gethcilt: rechts in Roth neun, 2,2, 1,2, 2, goldene Steine und links in Blau zwei schräglinke, wellen-weise gezogene Balken, oder nach anderen Angaben: rechts zweischrägrechte Ströme und links goldene Kugeln). — Altes, Pommere-sches Adelsgeschlecht, wohl zu unterscheiden, wie das Wappen deut-lich ergiebt, von der gleichnamigen, noch jetzt in Pommern blühendenAdelsfamilie, s. oben den diese betreffenden Artikel. Dasselbe warin Neu-.Vorpommern im jetzigen Kreise Grimmen schon 1320 mitKavelsdorf, 1438 mit Barkow, 1507 mit Falkenhagen, Gerdeswalde,Hankenhagen und Willerswalde und 1571 mit Kranzdorf auf Rügenbegütert und blühte, bis Henning vom Hagen, Herr aul Falkenhagen,Gerdeswalde und Willerswalde, 3. Jan. 1626 dasselbe schloss.
Micrael , S. 489. — w«. Bohlen , das Geschlecht v. Krassow, II. S. 309. — Freih. v. Le-debur, I. 8. 309 u. III. S. 270. — Siebmacher, III. 157. — v. Meding, I. S. 217 u. 218. —Pommevnsches W. B. II. Tab. 4. und S. 10.
Hagen, vom Hagen (in Gold drei, 1 und 2, schwarze natürlicheWolfsangeln, oder doppelte, wie ein lateinisches, etwas schrägliegen-des Z gestaltete Widerhaken). Altes, im Braunschweigischen undCalenbergischen, im 16'. Jahrh. ganz ausgegangenes Adelsgeschlecht.Nach Letzner starb des Georg vom Hagen nachgeborener Sohn 1578jung und Agnese vom Hagen war die noch Uebrige und Letzte desGeschlechts.
Letzner, Dasselsche Chronik, ISO a 11. b. und 181 und Corbeyisehe Chronik, 8. 103. —Siebmacher, II, 123: v. II., Braunschweigisch. — v. Meding, I. S- 218 und 219.
Hagen (Schild sechsmal schrägrechts getheilt ohne Tinctur). Einnur dein Siegel nach, welches Johann v. Hagen 1290 führte, bekann-tes Adelsgeschlecht.
v. Weatphalen , Monum. inedita, IV. Tab. 18. Nr. 17. — v. Meding, T. S. 218.
Hagen (im Schilde ein dem Häringe ähnlicher Fisch, aufrechtgestellt und gekrönt). Ein ebenfalls nur durch Siegel bekanntesAdelsgeschlecht. Das beschriebene Wappen führte 1290 Theodor deJndagine, ein anderes Hagensches Siegel von 1333 zeigte den Fischnach der rechten Seite gekrümmt und nicht gekrönt.
v. Westphalen, Monura. iuedita, III. Tab. 0. u. IV. Tab. 18, Nr. 18. — v. Meding, 1. S. 218.
Hägen (in Gold ein schwarzer Bärenkopf mit ausgestreckter Zungeund mit dem Halse, welcher unten, wo er abgeschnitten worden,blutig ist). Altes meklenburgisches Adelsgeschlecht, nur dem Wap-pen nach bekannt. Das Wappen fand sich in Farben gestickt auf derAltardecke in der Capelle des v. Bülowschen Gutes Prüzen im Mek-lenburgischen."
t. Meding, II. S. 220.
Hagen, otler Hagn (Schild schrägrechts getheilt: oben, links, inGold ein aufsteigender, doppelt geschweifter, rother Löwe und unten,rechts, in Blau auf einem rothen Dreihügel ein krumm emporstehen-der, dürrer, niedriger Baum, oder Holzstamm mit ganz entblättertenAesten). Ein nach Wissgrill in Mähren U .Schlesien lioch im 17. Jahrh.blühendes Adelsgeschlecht, aus welchem Wilhelm Hagn von 'Dürnbergaus Mähren 1568 unter die niederösterr. neuen Rittergeschlechterund Hieronymus Ilagen von Türrnberg 1575 unter dieselben auf-