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Stammreihe das geneal. Taschenb. d. freih. Häuser sehr genaue Nach-richt giebt, erlangte in der Person des obengenannten FriedrichFerdinand Sittig den Freiherrnstand u. die Nachkommenschaft des-selben blühte weiter fort. Nach den zuletzt 1855 bekanntgewordenenAngaben über den Stamm starb 1849 Freih. Carl, Solin des 1834verstorbenen Freih. Carl Theodor, k. k. Kämm. u. Major im 6.IIusa-ren-Regim. und hinterliess aus der Ehe mit Ferdinande Freiin Zobelv. Giebelstadt zwei Söhne, die Freiherren Carl, geb. 1837 u. Fried-rich, geb. 1839. Von den beiden Brüdern des Freih. Carl: FreiherrPhilipp, geb. 1806, k. k. Kämm, und Oberst in d. A. u. Freih. Ferdi-nand, geb. 1811, k. k. Kämm. u. Rittmeister in d.A., setzte Erster erin der Ehe mit Lucia de Londonio den Stamm seinerLinie durch dieSöhne Carl Anton Sittig, geb. 1833, k. k. Oberlieutenant u. Rudolph,geb. 1850, fort.
Knauth, S. 511. — Gauhe , I. S. 731. — Freih. v. Ledebur, I. S. 305. — Geneal. Taschen-buch d. freih. Haus. 1849. S. 173 und 174 und 1855. S. 230. — Siebmacher , I. 173; v. H.Sachsisch. — v. Dreyhaupt, I. S. 115: Siegel v. 1427. — Suppl. zu Siebm. VV.-B. IV. 13.—W.-B. d. Kgr. Bayern, III. IG und o. Wölckern. Abtli. 3.
Hacke, llagk, Hagke (in Blau zwei über Kreuz gelegte, goldeneSchlüssel). Altes, thüringisches Adelsgeschlecht, weiches im jetzigenKr. Weissensee schon 1542 Schilfa und 1610 Ottenhausen besass.Der Stamm hat dauernd fortgeblüht u. 1857 war nach Bauer, Adress-buch S. 83, Friedrich Beruhard v. Hagke, k. Landrath, Herr aufSchilfa.
Hörschelmann, Adelsh. I. S. IG — 24. — Freiherr v. Ledebur, I. S. 306. — Harenberg,Histor. Gandersh. Tab. 32. Nr. 5. — v. Westphalen, Monuin. inedit., IV. Tab. 20. Nr. 74:Siegel v. 1407. — v. Meding, I. S. 210. — W.-B. d. Sachs. Staat. VI. 45.
Hacke (in Silber drei, 2 und 1 , rothe, oben zugespitzte Haken).Altes, seitdem 13. Jahrb., namentlich im Teklenburgischen, Osna-brückschen und Ravensbergischen Urkunden, mit dem lateinischenNamen: Uncus auftretendes, westphälisches Adelsgeschlecht, welchesschon 1315 mit Iburg unweit Osnabrück u. Lengerich unweit Lingeuu. 1380 mit Fürstenau begütert war u. welches noch 1563 Burglehenunter dem Ravensberge und Schevendorf im Osnabrückschen besass.Reineke Hake wohnte noch 1580 einem Osnabrückschen Landtagebei, später aber kommt der Name dieses Geschlechts nicht mehr vor.
Freih. v. Ledebur, I. S. 306. — Siebmacher, I. 190: Die Hagken, Westphälisch.
Hacke (in Silber ein mit goldenen Kugeln belegtes, schwarzesKreuz). Altes, westphälisches, dem Münsterlande angehörendes Adels-geschlecht, welches schon 1364 das Gut Portzler, 1381 Deversbergund 1390 Wulfsberg besass. Der Stamm blühte fort, bis denselben2. Juli 1550 Johann Hacke, Herr auf Rauschenburg unweit Lüding-hausen, schloss. —Ausser dem in diesem u. im vorstehenden Artikelbesprochenen westphälischen Geschlechte v. Hacke gab es in West-phalen, so wie in anderen Ländern wohl noch einige Familien diesesNamens, doch konnten dieselben bisher noch nicht gesichtet u. näherbestimmt werden.
Freih. v. Ledebur, I. S. 306. — Siebmacher, II. 110: v. H. Rheinlandisch.
Hacke, Hacken, Hack, Erbsassen zu ltorninih, Hack auf Bornims, Rit-ter. Ein Zweig der mit Ernst v. Hacke, Herrn auf Bornim (im Kreise