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4 (1863) (Graffen - Kalau v. Kalheim)
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schlecht nach Letzner, Dasselsche Chronik, Lib. IV. c. 37 S. 186188 und Lib. 7. c. 12. S. 131, nach Spangenberg, MansfeldischeChronik, Fol. 12S b c. 132 etc., so wie nach Nachrichten aus demFamilienarchive zu versehen. Nach diesen Mittheilungen kann dieFrage: ob die hier in Rede stehende Familie, früher die Nieder-sächsischen oder auch Braunschweig'schen Haken genannt, mit denin anderen Theilen von Deutschland vorkommenden Haken, s. die be-treffenden Artikel, eines Ursprunges gewesen, mit Gewissheit nichtbeantwortet weiden, da das Hakesche Geschlecht sich schon im13. Jahrh. in verschiedene Stämme getheilt hatte und erst vondieser Zeit an genaue geneal. Nachweise sich vorfinden. Doch istwahrscheinlich, dass alle diese Stämme einen gemeinschaftlichenStammvater besitzen, da sie alle dem Uradel angehören und immerdie Haken genannt werden. Was die Wappen anlangt, so haben al-lerdings nur die brandenburgischen, österreichischen, westphälischenund niedersächsischen Haken mit den von ihnen ausgehenden Linienin anderen Ländern durch das redende Wappen eine Aehnlichkeit miteinander, doch können sich die Stämme schon getrennt haben, eheder allgemeine Gebrauch von gleichen Wappen aufkam, auch darfnicht übersehen werden, dass die alten sächsischen u. thüringischenHaken, als deren Wappenbild man, s. den betreffenden Artikel, seitSiebmacher zwei mit dem Rücken gegeneinander gekehrte Regen-bogen annimmt, nach v. Dreyhaupt 1427 ein Siegel mit einem Wap-penbilde führten, welches eher zwei gebogenen Zähnen und vonsolchen ist der Sprung bis zu Haken nicht weit glich. In deroben erwähnten ältesten bekannten Urkunde von 1174, einem Di-ploma des Grafen Bernhard zu Aschersleben, tritt als Zeuge HenricusHake auf und der von Letzner erwähnte Ernst H. starb 1285 undwurde in d6r Kirche zu Amelungsborn begraben. Von ihm läuft diein der Hand der Familie sich .befindende Stammreihe fort und derälteste Lehnbrief von Simon Grafen v. Dassel von 1304 ist noch, wiedas Gut dieses Namens selbst, s. oben, im Besitze des Geschlechts.Mit Ohr, welches ebenfalls dauernd der Familie verblieb, wurde die-selbe 1307 von Otto Grafen v. Eberstein belehnt.

Letzner und Spangenberg . s. oben. Westphäl. Magazin, Hit. 6. S. 106. v. Ompteda,Vaterl. Literat. S. 301. Spangenberg, Vaterl. Archiv, 1827, II. S. 21. Klein.sc/imiclt,Samml. Calenberg. Landtags-Abschiede, I. S. 316. - N. Pr. A.-L. II. S. 311. Freih. v. d.Knesebeck, S. 143. Freih. v. Ledebur , I. S. 306. v. Meding, I. S. 223. W.-B. desIvgr. Hannover, C. 18 n. S. 7. Kneschke , I. S. 183.

Hacke, auch Freiherren (in Silber zwei aufrecht neben- und mitihrer Rundung gegen einander gestellte, natürliche Regenbogen).Reichsfreiherrnstand. Diplom im Kurpfälz. Reichs -Vicäriate vom20. Sept. 1790 für Friedrich Ferdinand Sittig v. Hacke, Pfalzneu-burg. Geh.-Rath, Kämmer. und Iirb-Oberst-Jägermeister, Pfleger zuConstein. Altes, sächsisch-thüringisches Adelsgeschlecht, aus denHäusern Bilzingsleben, Cannewurf, Krumpe etc., welches schon im15. Jahrh. zu den Pfännern zu Halle gehörte und ansehnliche Güterbesass, zu welchen später noch mehrere andere kamen und welchesin seiner Ileimath noch 1771 Stedten im Mansfelder-Seekreise innehatte. Ein zeitig in die Pfalz gekommener Zweig, über dessen