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4 (1863) (Graffen - Kalau v. Kalheim)
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Ost-Havelland) 1550 nach Oesterreich, s. S. 123, gekommenen Linieder alten brandenburgischen Familie v. Hacke, welcher fortgeblühtund das alte Stammwappen, die drei Haken, beibehalten hat. Der-selbe führt das Prädicat: Ritter. Emanuel Ritter v. Hack auf Bor-nimbs war in neuester Zeit Hauptmann im k. k. 23. Infanterie - Re-gimente.

Freih. v. Hoheneck , I. S. .212. Gauhe, I. S. 735. Milit. Scliemat. d. Oestorr. Kai-serth.

llackcborii, Herren, auch Grafen (im Schilde ein Stern). Altes,sächsisches Dynastengeschlecht, welches später zu Helpede bei Eis-leben residirte und sich: von Gottes Gnaden, wie Hoppenrod angiebt,geschrieben hat. Das gleichnamige Stammhaus lag im Magdeburgi-schen zwischen Groningen und Krippenstaedt und neben demselbenbesass der Stamm auch Wippra im Mansfeldischen. Nach Ollarius,Halygraphia, S. 131, soll der Salzbrunnen Hackeborn bei Halle, einerder vier Salzbrunnen, an welchen nach älteren Annahmen 979 ausdem Dorfe Dobre bora die Stadt Halle entstand, von der Familie er-baut worden sein. Später ist dieselbe auch nach Schlesien gekom-men und Friedrich, welcher 1370 noch lebte, nahm den gräflichenTitel an. Aeltere Schriftsteller geben meist an, dass das Geschlechtim Laufe der Zeit aus dem Herrenstande getreten, nur den Adel ge-führt habe und sehen die im folgenden Artikel erwähnte Familie v.Hackeborn als unmittelbare Fortsetzung-des alten Dynastenstammesan, doch wird neuerlich, auf sorgfältigere Untersuchungen gestüzt,behauptet, dass das Dynastengeschlecht im.Jahrh. völlig erloschensei und dass wenn die v. Hackeborn mit demselben in Verbindung zubringen wären, man nur au Dienstmannen oder Vasallen zu denkenhabe.

Hoppenrod, Stamm buch, S. 37. Leuckfeld, Antiquit. Kaltenb. S. 106. Sin,aj)iui, I.S. 430 und 431 u. II. S. 658: auch mit Angaben aus Henniges Theatr. genealog. Gauhe.I. S. 733 u. 734. v. Hellbach, 1. S. 488. N. Pr. A.-L. II. S. 312. Freih. v. Ledebur.I. S. 306: im Artikel: v. Hackeborn.

Hackeborn (in Silber ein im Sprunge stehender, unten abge-kürzter, schwarzer Hund mit einem silbernen, oder nach Anderenrothen Halsbande). Altes, im Magdeburgischen begütert gewesenesAdelsgeschlecht, welches im Kr. Wanzleben bereits 1560 Gülldorf u.1572 Bairendorf besass und im 17. Jabrh. im genannten Kreise mitStemmern, so wie mit Besitz in Stassfurth und auch mit Hecklingenim Anhaltschen, so wie in Sachsen mit Ober-Wuschwitz bei Döbelnangesessen war. Ueber den etwaigen Zusammenhang der Familieniit den alten Dynasten dieses Namens s. den vorstehenden Artikel. Wolf Christoph v. H. starb 1719 als k. preuss. General - Lieut. a.D., Christoph v. H. 1730 als k. poln. u. kursächs. Oberst u. DietrichGottlieb v. H. 1731 als k. preuss. Oberst und Commandant zu Span-dau. Im letztgenannten Jahre starb auch zu Berlin der k. preuss.Kammergerichtsrath v. G., Herr auf Wahrendorf und Sülldorf, so wieder Güter zu Stassfurth und bei dem Ableben desselben beruhte derStamm, welcher später auch ausging, nur noch auf vier Augen.

Kaut Ii, S. 512. tiauhe, I. S. 734. N. Pr. A.-L. II. S. 212 und 213. Freih. v. Le-iiebur, 1. S. 306. Siebmacher , V. 172: v. H., Sächsisch. v. Meding , III, S. 241 u. 242,