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Ostpreussen mit mehreren Gütern angesessen. — Zahlreiche Sprossendes Stammes dienten bis auf die neueste Zeit in der k preuss. Armeeund die im Neuen preuss. Adelslex. mit dem adeligen Prädicate auf-geführten v. IL, von denen Mehrere zu der k. preuss. Generalität ge-hörten, müssen wohl grösstentheils zu der hier besprochenen Familiegerechnet werden. Das Erbschenkenamt In der Kurmark - Branden-burg verwaltete 1858 und später der in Frankfurt a. d.O. lebende k.preuss. Generalmajor a. D. v. Hake. — Nach Bauer, Adressb. S. 81und 82 waren 1857 vier v. Haäcke (Hacke, Hake) im Kgr. Preussenbegütert, welche wohl sämmtlich hierher gehören: Regier.-Assessorv. PI. auf Klein -Machnow und Stansdorf im Kr. Teltow; v. H., Herrauf Kanten im Kr. Mohrungen; Lieutenant Carl v. H. Herr auf Papitzund Kunersdorf im Kr. Cottbus und Lieut. a. D. v. H. Herr auf Bah-rendorf im Kr. Beeskow. — Die im Kgr. Sachsen noch blühendenFamilien v. II. führen das oben angegebene Wappen, sind also einesStammes mit dem hier besprochenen Geschlechte. Von diesen säch-sischen Zweigen standen und stehen mehrere Sprossen in k. sächs.Militair- und Staatsdiensten u. stiegen zu hohen Ehrenstellen. Hein-rich Gustav Friedrich v. PI., geb. 179-7, ist k. sächs. Generalmajor;Franz Anton Albert v. PI. wurde 1853 k. sächs. Oberstlieutenantetc. etc
r. TJdtfstein, TT. Suppl. S. 24. — FreiIi. v. Hoheneck, TIT. S. 906. — v. d. Hagen, histB.eschrt'il). <1 v. Lichtenhagen, S. 34 und Tab. 5. — WissgriU, TV. S. 2—5. — N. Pr. A -L.II. »S. 307- 311 (theihveisc). — Freiherr v. Ledebur, J. S. 30-1 und 305.— Siebmacher, I. 36:Di«- HafkKen. Oesterrcichisch und I. 179; v. Hagken, Braiinschw. — v. Meding, I- S. 208—210. — Suppl. zu Siebm. VV.-B. IV. 13. — W.-B. d. Sächs. Staaten VII. 56.
Harke, Hake, auch Freiherren (in Silber zwei aufrecht neben ein-ander gestellte, mit den Krümmungen nach oben u. abwärts gekehrte,schwarze Haken). Im Kgr. Hannover anerkannter Freiherrnstand.—Altes, namentlich dem Fürstenthume Calenberg angehörendes Adels-geschlecht, in früherer Zeit Ilaecker, Piaecke, dann Hacke u. neuer-lich Hake geschrieben, aus welchem, nach Letzner, Ernst Haecke,Ritter, bereits 1284 vorkommt. Dasselbe wird in Urkunden von 1174,1279, 1291, 1357 etc. genannt, gehörte zu den Mindcnschen u. Cor-veyischen Lehnsleuten und wurde mit vielen Gütern im Weserthale,meist im jetzigen Königr. Hannover, angesessen. Zu den bekanntenBesitzungen in sehr alter Zeit sind zu rechnen: Bödeke 1291, Hörigeund Dassel 1301, Ilolzminden 1306, Emmern und Ohr 1307 etc. u.der älteste Calenberg'sche LehnbrTef ist von 1304 und zwar überDassel. Die F'amilie bat dauernd in hohem Ansehen fortgeblüht undzählt im Kgr. Hannover durch Besitz der Güter ßodenwerder Ohr,Diederssen und Haspede im Calenbergischen, so wie Dassel im Ilil-desheimisehen zu dem ritterschaftlichen, landsässigen Adel der Ca-lenbergischen u. Hildesheimischen I.andschaft. -— Der so alte Stammist neuerlich bis auf zehn Augen zusammengeschmolzen und der Se-nior familiae ist Freih. Georg Ernst Adolph, Herr auf Ohr, Diedersen,llasperde, Dassel und Bodenwerder im Kgr. Hannover, so wie aufBuchhagen im IP. Braunschweig, von welchem vier Söhne entsprossten,von denen der Eine, der k. hannov. Rittm. a. D. Freih. v. PL, dieGüte hatte, die Redaction mit historischen Nachweisen über das Ge-