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4 (1863) (Graffen - Kalau v. Kalheim)
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gehörenden Adelsgeschlecht, dessen ursprüngliches Wappenbild einmit drei Kleeblättern belegter Querbalken war, oberhalb von dreineben einander stehenden Sternen, unterhalb von zwei Flüssen be-gleitet. Seit 1740 königl. General-Adjutant und seit 1740 Comman-dant von Berlin hat er sehr für Verschönerung der Residenz gesorgtund seinen Namen erhält der nach ihm genannte Hackesche Platz.Aus seiner Ehe mit Sophia Albertine v. Creutz, der Erbtochter desreichbegüterten Staatsministers Ehrenreich Bogislav v. Creutz, ent-spross Graf Friedrich Wilhelm, gest. 1789, k. preuss. Major, verm.mit Antoinette Juliane v. Lehwald, aus welcher Ehe vier Söhne stamm-ten: die Grafen Bogislav, Gustav, Wilhelm und Eduard. Graf Bogis-lav, gest. 1848, war mit Wilhelmine v. Kummer vermählt und ausdieser Ehe entspross Graf Albert, geb. 1802, jetziges Haupt desgräflichen Hauses, k. preuss. Major ä la suite und Platzmajor vonPotsdam, verm. mit Luise v. Kummer, aus welcher Ehe Graf Hermann,geb. 1831, k. pr. Prem.-Lieut., verm. mit Anna v. Pusch, lebt, wel-cher seine Linie bereits durch zwei Söhne fortgesetzt hat. Der Bru-der des Grf. Albeft ist Grf. Emil, geb. 1814, k. preuss. Major.Von den Brüdern des Grafen Bogislav, dem Grafen Gustav, gest. 1838,k. pr. General -Lieut., verm. mit Lisinka Grf. Tauentzien v. Witten-berg, dem Grafen Wilhelm, gest. 1841 , k. pr. Kammerh., Herrn aufAlt-Ranft, Rahnsdorf etc., verm. mit Julie v. Marschall und von deinGrafen Eduard, geb. 1780, k. preuss. Kammerb., verm. mit Sabina v.Sydow, stammt sämmtlich eine sehr zahlreiche, im gen. Taschenb. d.grf. Häuser genau angegebene Nachkommenschaft.

v. Hellbach, I. S. 4S4, N. Pr. A.-L. I. S. 39 u. IT. S. 307311 : viele der gleichnami-gen Familien sind unter einander geworfen. Deutsche Grafenh. d. Geg. I. S. 302 und 303. Freih. v. Ledebur , I. S. 305 und 11T. S. 269. Gen. Tasch. d. gräfl. H. 1S62. S. 321323 und histor. Handb. S. 292. W.-B. d. Preuss. Mon. I. 46.

Hacke, Hake, Hanke, Hack, in der österr. Linie auch Freiherren(in Silber drei, 2 und 1, oben rund gebogene, schwarze Haken).Reichsfreiherrnstand. Dipl. v. 9. Mai 1698 für Friedrich Alexanderv. Hacke und von 1702 für den Bruder desselben, Marquard JohannFriedrich v. H., Markgraf!.. Brandenb. Onolzbach'schen Obersthof-meister u. den Bruder desselben, Adam Gottlob v. H. Altes, bran-denburgisches Adelsgeschlecht, welches schon 1355 mit Tüchebandim Kr. Cüstrin begütert war und im 15. Jahrb. schon viele ansehn-liche Güter an sich brachte, zu denen in den nächsten Jahrb. mehrereandere kamen, welche Freiherr v. Ledebur sehr genau angegebenhat und welches 1597 bei dem Erlöschen der v. Lützendorf mit demErbschenkenamte der Mark Brandenburg belehnt wurde. Gehörten diein der Altmark im 14. Jahrb. vorgekommenen v.II. zu diesem Stamme,so zählte derselbe auch zu den Stendaler Patriciern. Aus Bran-denburg kam die Familie schon zeitig nach Meklenburg, wo bereits1482 Netzeband in der Hand derselben war und 1550 verpflanztesich durch einen Sohn Joachim's v. H.: Ernst v. IT., ein Zweig nachOesterreich, welcher im 18. Jahrb. wieder ausgegangen ist. In Mek-lenburg war die Familie noch in der ersten Hälfte des 18. Jahrh. be-gütert und im genannten Jahrh. war dieselbe auch in Schlesien und