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Sehwammelwitz u. Franzdorf, des Fürst!. Stifts Camenz Rat.hu. Kanzlermit dem Prädicate : v. Habichtfeid. Derselbe, dessen vonEinigen ange-nommene Abstammung von dem alten österr. Geschlechte v. Habich-rigl nicht erwiesen ist, starb 1734 und hinterliess zwei Söhne u. dreiTöchter. Von den Söhnen starb Caspar, k. k. Lieut. u. Auditor, verm.mit Franzisea v. Klanberg, 1751 ohne Nachkommen und Bernhardwar weltgeistlich, die Töchter aber Maria Barbara, Franzisea u. Jo-hanna kamen durch Vermählung in die Familien v. Kehler, v. Beer u.v. Langenau. Im letzten Jahrzehnt des 18. Jahrb. erlosch auch dieweibliche Linie.
Gauhe , II. S. 388 im Artikel : Habichrigl, — J1 Jegerle .v. Mühlfeld. Ergänz.-Bd. S. 148.'— N. Pr. A.-L. V. S. 203. - Freih. v. Ledebur , I. S. 304.
Hahichtsthal, Acitlalifts v. Ilabiclitsthal. Reichsadelsstand. Diplomfür Gottfried Acidalius, mit: v. Habicbtsthal. Derselbe starb 1669als Comes Talatinus Caesarius und Kurbrandenb. Rath u. Leib-Medi-cus. Von seinen Nachkommen war noch Georg Valentin v. H. 1724h. meklenb. schwer, am k. preuss. Hofe zu Berlin accreditirter Mi-nister und Geh. - Rath. Die Wittwe, eine geborene d'Aubonne, starb1740. — Die Familie war mit Zaatzke in der Priegnitz begütert.
N. Pr. A.-L. V. 203. — Freih. v. Ledebur, I. S. 304.
Hachenberg. Ein aus der Grafschaft Neuwied nach Preussen ge-kommenes Adelsgeschlecht, zu welchem der 1776 verstorbene k. pr.Oberst Clemens Ferdinand v. H. gehörte, welcher noch drei Brüderund zwei Vettern in der Armee hatte.
N. Pr. A.-L. IL S. 311 und 312. — Freih. v. Ledebur, I. S. 304.
Hark, Haack (in Gold ein roth bekleideter, die Arme und Händehebender Mohrenrumpf, welcher sich unten im Tulipanenschnitteendigt). Ein nur durch ein Monument in der Domkirche zu Merse-burg dem Wappen nach bekanntes, in Sachsen vorgekommenes Adels-geschlecht, zu welchem wahrscheinlich die drei v. Hack oder Haack,ein männlicher und zwei weibliche Sprossen gehört haben , welcheWeinart, Liter, d. sächs. Geschichte, II. S. 553, aufgeführt hat.
v. Meiling; II. S. 21S.
Hack v. Suhl, genannt v. Tliill. Altes, ursprünglich brabanterAdelsgeschlecht aus dem nahe bei Thill an der Wahl im Herz. Gel-dern liegenden Stammschlosse Sul. Nachdem Letzteres aber im15. Jahrb. an die v. Brederoda verkauft worden war, wendete sichdie Familie nach Nürnberg, wo sie noch im 18. Jahrb. blühte.
Biedermann, Nfirnb. Patric., Tab. 531—598. — N. Geneal. Hnndb., 1777. S. 228 u. 229.
Hacke, Haack, Grafen (Schild der Länge nach getheilt: rechts inSilber der halbe, preussische, schwarze Adler und links quergetheilt:oben in Roth ein goldener Löwe und unten sechsmal von Silber undBlau gestreift und der obere blaue Streifen mit drei, der untere mitzwei silbernen Kugeln belegt). Grafenstand des Kgr. Preussen. Dipl.v. 28. Juli 1740 für Hans Christoph Friedrich v. Hacke, k. preuss.Generallieutenant u. Hofjägermeister, Drosten zu Sparenberg, Herrnauf Penkun etc. Derselbe, gest. 1754, stammte aus einem, zu denSalzjunkern zu Stassfurt a. d.Bode (Reg.-Bez. Magdeburg, Kr. Cälbe)