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4 (1863) (Graffen - Kalau v. Kalheim)
Entstehung
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Gürtzgen, auch genannt Schwerfen. Altes, rheinländisches Adels-geschlecht, welches schon 1340 mit Kollendorf im Kr. Gemünd und1485 mit Schleiden in demselben Kreise und mit Schwerfen im Kr.Lechenich begütert war, später noch Vernich, Dünberg und Dliünerwarb und auf letzterem Gute im Kr. "Wipperfürth noch 1721 sass.Später ist der Stamm, aus welchem Heinrich Wilhelm v. G. kurbrand.Oberst und Drost zu Iiausberge bei Minden war, erloschen.

Fahne, II. S. 54. Freih. v. Ledebur, I. S. 301.

Güsten. Rheinländisches Adelsgeschlecht, dem Wappen nach:in Gold fünf rothe Pfähle, ein Zweig des Stammes Merode. Mit Hein-rich v. Güsten, dessen 15jähriger Sohn, Peter v. G., 1597 starb, istim 17. Jahrb. das Geschlecht ausgegangen.

Fahne, I. S. 125. Freih. v. Ledebur , I. S. 301.

Güss t . Güssenberg, Freiherren. Altes schwäbisches Adelsgeschlecht,welches nach Bucelini, der auch bis zu seiner Zeit eine Stammtafelgegeben, schon 942 und 1080 vorgekommen sein soll. Um die Mittedes 16. Jahrb. war Theobald des deutschen Ordens Comthur zu Feld-kirchen u. der Bruder desselben, Georg G. v. G., pflanzte den Stamm fort.

Lazius, de migrat. geut. S. 66. Bucelini , II. S. 106. Gauhe, II. S. 3S4.

Güstow. Altes, in der Uckermark vorgekommenes Adelsgeschlecht,dessen Name zwei Dörfer, das eine beiPrenzlau, das andere bei Gram-zow tragen. Hans v. G. war 1368 Rathsherr und 1372 Bürgermeisterzu Prenzlau.

Grundmann, S. 42.

Güstrow. Altes, uckermärkisclies, längst erloschenes, von Grund-mann ganz kurz angeführtes, von der im vorstehenden Artikel er-wähnten Familie v. Güstow verschiedenes Adelsgeschlecht.

Grundmann, S. 41. N. Pr. A.-L. S. 301.

Güttie, Gütle. Reichsadelsstand. Diplom vom 30. Dec. 1777 Bil-den markgr. bayreuthschen Hofrath Güttie, Herrn auf Ober-Redwitzund Tiefenbach bei Wunsiedel. Diese Güter gehörten zur Voigtlän-dischen Ritterschaft, auch standen dem Diploms-Empfänger nochandere Besitzungen bei Lorenzreuth zu.

Tyroff, I. 27 u. SiebenJcees, I. S. 42 u. 43. Suppl. zu Siebm. W.-B. VII. 1'6.

Güttier v. Pikciikani|if. Diplom von 1813 für Franz Güttier, k. k.pens. Hauptmann, mit dem Prädicate: v. Pikenkampf.

Megerle v. Mühlfeld, S. 193.

Gützkow. Ein Anclamsches Patriciergeschlecht, welches in demalten preuss. Vorpommern 1608 ausgegangen sein soll, doch war derStamm auch nach Schweden gekommen und zu demselben gehörtewohl der 1815 aus k. schwed. Diensten in die k. preuss. Armee ge-kommene, 1816 als Generalmajor pensionirte und 1838 verstorbeneCarl v. Gützkow.

Freih. v. Ledebur, I.- S. 302.

Gulcliard, genannt v. (tuinius Icilius. Adelsstand des Kgr. Preus-sen. Diplom von 1759 für Carl Gottlieb Guichard, k. preuss. Haupt-mann, unter Beilegung des Namens: v. Quintus Icilius. Derselbe,ein Sohn des k. preuss. Hofraths, Richters und Syndicus der Pfälzer-