Clraseiiiuii«1, Grcsemund, Grnseniundt. Ein gegen die Mitte des17. Jahrli. ausgestorbenes Adelsgeschlecht in der Grafschaft Mark,welches in der ehemaligen Reichsstadt Dortmund lebte. Die Sprossendes Stammes waren Dienst- und Lehnsmänner der Grafen von Bent-heim-Tecklenburg und sassen 1550 zu Schürhöfe unweit Hagen undnoch 1637 zu Köningen bei Soest, wo Rembert v. G. im Besitze desLehens war.
Freiherr v. Kxohne, IT. S. 24 und 25. — N. Pr. A.-L. V. S. 190. — Freih. v. Ledebur,I. S. 282. — Suppl. zu Siebm. W.-B. IV. 3.
Gräsern, Ritter und Iidle. Erbländ.-österr. Ritterstand. Diplomvon 1777 für Anton v. Grasern, Secretair der obersten Justizstelle,mit dem Prädicate: Edler v. — Der Stamm hat fortgeblüht. JohannEdler v. Grasern war in neuester Zeit Hauptmann 1. Classe im k.k. Pionuier - Corps und Commandant derj Piounier- Schule - Com-pagnie.
Leupold , I. 3. S. 376. — Megerle v. Mühlfeld, S. 115.
Grasshof (Schild geviert: 1 und 4 von Gold und Blau querge-theilt, mit einer Krone, aus welcher der Kopf und Hals einer Ganshervorblickt und 2 und 3 ebenfalls quergetheilt: oben in Silber einaufwachsender Ziegenbock und unten von Blau und Silber geschacht).Ein in der ehemaligen Reichsstadt Mühlhausen und im Anhalt-Bern-burgischen vorgekommenes Adelsgeschlecht, in welches der Reichs-adel wohl in der Person des Benjamin Christian v. Grasshof kam.Derselbe war früher Bürgermeister und Syndicus der ReichsstadtMühlhausen, deren Geschichte er auch schrieb, und wurde 1771fürstl. anhalt-bernburgischer w. Geh. Rath. Einer der Söhne des-selben war 1774 Hauptmann in anhalt-bernburgischen Diensten. —Später scheint der Stamm ausgegangen zu sein.
Freiherr v. Ledebur, T. ß. 282.
Grassholf (Schild quergetheilt: oben in Silber ein der Breitenachgelegter, schwarzer Adlersfiügel und unten rothes, von dreigoldenen Scbrägbalken überdecktes Mauerwerk). Adelsstand desKgr. Preussen. Diplom vom 5. Nov. 1787 für Otto Ehrenreich Au-gust Grasshoff, k. preuss. Hauptmann von der Artillerie. Derselbestarb 17. Nov. 1791 ohne Leibeserben, nachdem seine Stieftochter,Catharina Elisabeth Piasse, 6. Nov. 1787 die königliche Erlaubnisserhalten hatte, den Namen und das Wappen ihres Stiefvaters führenzu dürfen.
v. Heilbad,, I. S. 454. — N. Pr. A.-L. IT. S. 280, III. S. 3 u. V. S. 190. — Freiherr v.Ledebur, I. S. 282. — W.-B. d. Preuss. Monarch. III. 32.
Grass, Freiherren (Schild geviert, mit einem von Silber u. Schwarzgevierten, ledigen Schilde: Stammwappen. 1 in Silber ein Fischreihervon natürlicher Farbe; 2 u. 3 ebenfalls in Silber drei schrägrechte,rothe Balken und 4 auch in Silber eine goldenbesaamte, rothe Rose).Freiherren. Im Herzogthume Nassau anerkannter Freiherrnstand.Anerkennungsdiplom des urkundlich seit 1677 vorkommenden Frei-herrnstandes von 1843 für die gesammte Familie. — Altes, ursprüng-lich niederländisches Adelsgeschlecht, welches zuerst in der Mitte