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4 (1863) (Graffen - Kalau v. Kalheim)
Entstehung
Seite
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Granzberger v. Kranzberg , Ritter und Edle. Erbländ .-Österr. Rit-terstand. Diplom von 1779 für Franz Anton Granzberger, galizi-schen Gubernial-Rath, mit dem Prädicate: Edler v. Kranzberg.

Megerle v. Mühlfeld, S. 115.

Graut. Scbottländisches Adelsgeschlecht, aus welchem Jobannv. Grant, früher in k. russ. Diensten, 1747 in k. preuss. Dienste tratund königl. Flügel-Adjutant wurde. Derselbe wurde 1759 General-major und Commandant von Neisse, erhielt 1760 ein Infanterie-Re-giment und starb 12. Dec. 1764 unvermählt.

N. Pr. A.-L. U. .S. 278 und 279. Freiherr v. Ledebur, I. S. 281.

Graiiz. Böhmischer Adelsstand mittelst Wappenbriefes vom2. Juni 1610 für die Gebrüder Granz in Görlitz.

Freiherr v. Ledebur, I. S. 281.

Granzcnstein, llrauizki v. Graiizeiistcin. Böhmischer Adelsstand.Diplom vom 10. Juni 1642 für Wenzel Ferdinand Granzenstein.

v. Hellbuch, I. S. 453.

Grape, ehedem Griipe (in Schwarz drei, 2 und 1, goldene Gra-pen, d. h. runde, auf drei kurzen Füssen stehende Töpfe, welcheeinen weiten, runden Bauch und an jeder Seite einen Henkel haben).Eins der ältesten und angesehendsten, pommernschen Adelsgeschlech-ter, welches im 18. Jahrh. auch im Brandenburgischen und Meklen-burgischen begütert wurde. Nicol v. G. stand nach Micrael um1291 bei dem Herzoge Bogislaus II. in grossem Ansehen, GerhardGrope kommt 1309 als Zeuge in einem Stettinischen Privilegiumvor; Hermann G. war um 1321 am Hofe des Herzogs Otto in grossemAnsehen und Heinrich v. G. kommt noch als Hofmarschall des Her-zogs Bogislaus Y. in Pommern vor. Der Stamm, aus Welchem meh-rere Sprossen in der k. preuss. Armee standen, blühte in Pommernansehnlich begütert fort, und noch 1823 waren im Kr. Cammin dieGüter Dammhof, Dorshagen und Grünhof in der Hand 'desselben.Nach dieser Zeit kommt das Geschlecht unter dem in Pommern an-sässigen Adel nicht mehr vor.

Micrael, S. 4S7. (rauhe, I; S. 688 und 639. Brüggemann , I. 11. Hptst. N. Pr.A.-L. IL l S. 279. Freiherr v. Ledebur, I. S. 281 und III. S. 265. Siebmacher, III. 164.- v. Meding, T. S. 197. Poramernsches W.-B. III. Tab. 48 und S. 155 und altes Siege 1 von1481 Tab. 53 Nr. 1.

Grappendorf, Grapendorf, Gropendorf, auch Freiherren (in Gold

ein schwarzer, eiserner Grapen [Gropen] oder runder Topf mit zweiHenkeln und drei Füssen). Altes, niedersächsisches und westpbäli-sches Adelsgeschlecht, welches zu den dreizehn in der Stadt Lüb-becke im Fürstentbume Minden sesshaften adeligen Geschlechterngehörte und sich in der Lübbeckschen Linie auch Grapendorf, ge-nannt Pieri, oder Puri schrieb. Eine Stammtafel der Familie, welcheim 17. und 18. Jahrh. im Hannöverischen und in Westphalen, so wievorübergehend auch in Hessen, Franken und der Neumark begütertwar, findet sich in dem Anhange zu der von C. B. Behrens 1697 her-ausgegebenen Beschreibung des Hauses v. Steinberg. Der Stammist vor etwa 25 Jahren mildem Präsidenten Wilhelm August Freih.v. G. erloschen.

N. Pr. A.-L. II. S. 279. Freih. v. Ledebur, I. S. 281. Meding, I. S. 197.