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3 (1861) (Eberhard - Graffen)
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hörendes Adelsgeschlecht, welches schon 1542 Grabow und Bantikowbesass und im Ruppinschen bereits 1556 Lögow inne hatte. Zu die-sen Gütern kamen später noch Andere und noch 1800 war Bantikow,sowie 1817 Gartow im Ruppinschen in der Hand des Geschlechts. Zudemselben gehörte Christop hMelchior (nach Anderen: Christoph Hein-rich) v. G., gest. 1770, k. preuss. Generalmajor und Chef eines Füsi-lier-Regiments. v. Meding, III. S. 212 führt ein von v. Westphalen,Monum. inedit. rer. Cimbric. I. S. 5 aus Ranzovii Origin. Cimbr.1597, entlehntes "Wappen auf: ein Schachbalken mit einem linksge-kehrten, gekrönten, wachsenden Löwen überlegt und nennt das Ge-schlecht ein holsteinisches: Es muss dahin gestellt bleiben, ob das-selbe bei Aehnlichkeit des "Wappens, zu dem hier in Rede stehendenGeschlechte gehörte.

Biograph, aller Helden pp. II. S. 6:1. N. Pr. A.-L. II. S. 273. Freili. v. Ledebur,I. S. 277.

Grabow (in Silber ein rother, mit drei neben einander stehenden,sechsstrahligen, goldenen Sternen belegter Querbalken). Altes, pom-mersches und meklenburgisches Adelsgeschlecht, aus welchem ur-kundlich schon 1206 Dietrich G. als Zeuge einer das Stift Cosswich(Ckoswig) im Anhaltschen betreffenden Donation von dem HerzogeBarnim in Pommern vorkommt und ein gleichnamiger Sprosse desStammes 1327 des Herzogs Otto I. in Pommern Küchenmeister war.Die Familie, welche die Union dermeklenburg. Ritterschaft von 1523unterschrieb, war schon 1379 mitLanken u. 1469 mit Gömtow, so wieim 16. Jahrb. mit Severin, Suckewitz und Woosten begütert, erwarbim 17. u. 18. Jahrh. noch andere Güter und sass noch 1790 zu Tre-chendorf. In Neu-Vorpommern waren schon im 16. Jahrh. die GüterZansebuhr und Stralsund im Kr. Franzburg und später auch andereGüter in der Hand des Geschlechts. Aus dem nach Dänemark gekom-menen Zweige starb ein Sprosse 1716 als k. dänischer General.Da nach Allem die Glieder der hier in Rede stehenden Familie mitdenen der im vorstehenden Artikel besprochenen mehrfach unter-einander geworfen worden sind, so muss dahingestellt bleiben, obhierher wirklich der k. preuss. Generalmajor v. Grabow gehört, wel-cher 1836 die 8. Infant.-Brigade commandirte. Dasselbe ist auch derFall in Bezug auf den k. preuss. Major a. I). v. G., welcher um diegenannte Zeit Postmeister in Neu-Stettin war.

Micrael, 8. 487. v. P/ itzbuer, Nr. 47. Gauhe, I. S. 682. v. Be/ir, Kes Meckl. S.1614. N. Pr. A.-L. II. S. 271 und 272. Frei/i. v. Ledebur, I. 8 277 u. III. S. 265.Siebn\acher, III. 164: Die Grobawen, Potninerisch und v. 154 : v, Grabow, Meklenb.Lexic.over adel. Fnmil. i Daum. I. Tab. 34. Nr. 122 und 8. 188. v. Meding, III. S. 212 und 213 .Meklonb. W.-B. Tab. 17. Nr. 64 n. S. 3 u. 22 - Pommerasch. W.-B. III. Tab. 36 u. S. 114.

Grabow (in Silber ein grüner Querbalken, begleitet von drei,oben zwei und unten eine, rothen Rosen mit goldenen Bu tzen undgrünen Spitzblättchen). Ein zu dem adeligen Patriciate in Lüneburgzählendes Geschlecht. Nach Büttner Hess sich Johann v. Grabow zuAnfange des 14. Jahrh. in Lüneburg nieder und die Enkel desselbenkamen in den Rath, doch erlosch der Mannsstamm schon gegen Mittedes 15. Jahrhunderts.

Büttner, Genealogie des Lüneburg. Adel. Patric.-Geschi. Nr. 21. v. Meding, III. S,ilo u, 214,