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3 (1861) (Eberhard - Graffen)
Entstehung
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Ezel (in Schwarz drei neben einander stehende, goldene Säulenund auf der mittelsten derselben eine goldene Krone). Ein nur demNamen und Wappen nach bekanntes, längst ausgegangenes, schle-sisches Adelsgeschlecht, welches mit der jetzt blühenden Familie v.Etzel, s. S. 171, nicht in Verbindung gebracht werden darf.

Sinapius, I. S. 352. Zedier, VIII. S. 2436. Siebmacher, I. 65: v. Ezel, Sclilesisch. v. Meding, III. S. 171.

F.

Fabacz v. Ilerrenberg. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von1818 für Nicolaus Eabacz, k. k. Hauptmann, mit dem Prädicate: v.Herrenberg.

Megerle v. Mühlfeld , Ergänz.-Bd. S. 280.

Fabeck, Fabecki. Polnisches, zum Stamme Jastrzembiec gehörigesAdelsgeschlecht, aus welchem in der zweiten Hälfte des 18. Jahrh.Matthias v. Fabecki Güter bei Orteisburg in Ostpreussen erwarb.Die Söhne desselben erhielten das preussische Indigenat. Jablonken,Kulcken und Waldpusch waren bereits 1775 in der Hand der Familie.Ein Bruder des Matthias v. F. war früher Commandeur eines k. pr.Grenadierbataillons und starb 1832 als Oberst a. D. NachkommenBeider standen in der k. preuss. Armee. Zu denselben gehört CarlFriedrich Wilhelm v. F., welcher 1840 Generalmajor wurde.

N. Pr. A.-L., II. S. 152. u. V. S. 150. Frh. v. Ledebur, I. S. 212.

Faber, Ritter. Erbländ.-österr. Ritterstand. Diplom von 1754für Johann Friedrich Faber, k. k. Hauptmann.

Slerjerle v. Mülitfeld, Ergänz.-Bd. S. 138.

Faber, Ritter. Erbländ.-österr. Ritterstand. Diplom von 1851für Wilhelm Faber, k. k. Obersten. Derselbe war 1856 Generalmajorund Brigadier bei dem 12. Armee-Corps.

Handschriftl. Notiz. Milit.-Schemat., 1856 S. 56.

Faber (Schild durch einen blauen Querbalken getheilt: oben inSilber ein aus dem Balken aufwachsender, rechtsseheuder, doppeltgeschweifter, goldener Löwe, welcher in den Pranken drei rotke Ro-sen an einem grünen Stengel hält und unten, ebenfalls in Silber, dreinebeneinander stehende, blaue Anker). Reichsadelsstand. Diplom imkurbayer. Reicksvicariate vom 10. Sept. 1745 für Johann Peter Faber,kurbayer. Hauptmann. Der Stamm hat fortgeblüht und die Familiewurde später in die Adelsmatrikel des Königr. Bayern eingetragen.Ein Sohn des Diploms-Empfängers, Georg Michael v. Faber, geb.1743, k. bayer. Oberförster zu Schönthal, wurde nämlich dieser Adels-matrikel einverleibt. Ueber eine andere, in Bayern blühende Familiev. Faber, (in Roth ein rechtsgekehrter, goldener Pelican, welcher in