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Grabowiecki. Polnisches, in den Stamm Grzymala eingetragenesAdelsgeschlecht, welches 1856 im Posenschen mit Jakubowo im Kr.Samter begütert war.
Freili. v. Ledebur , III. S. 265.
Grabowski, Götzcmlorf-Grabowski und Grabowski zu Grylewo, Grafen.
(Wappen nach dem Diplome von 1786: in Roth ein die Hörner nachoben kehrender, von einem Schwerte durchstochener Halbmond.Wappen des Hauses Götzendorf-Grabowski: Schild geviert mitMittelschilde. Im blauen Mittelschilde ein die Horner nach obenkehrender, goldener Halbmond, von einem aufrecht stehenden Schwertedurchbohrt, welches an der Spitze und oben zu jeder Seite von einemgoldenen Sterne begleitet ist: Stammwappen: Zbiszwiez. 1: StammKorybut; 2 : Turno; 3 : Wierzbno und 4: Nalencz). Wappen des Hau-ses Grabowski zu Grylewo: der einfache, oben beschriebene Stamm-schild: Zbiszwiez). Preussischer Grafenstand. Diplom vom 19. Sept.1786 für Peter Bonifacius v. Grab wski-Götzendorf auf Womwelnound vom 10. Sept. 1840 für Joseph Ignaz von Götzendorf-Grabowski,Herrauf Luköwo, General-Landschafts-Director und Landtags-Marschall des Grosherz. Posen etc. und für Joseph v. Grabowslei,Herrn auf Grylewo Womwelno etc., für Beide nach dem Rechte derErstgeburt. — Altes, polnisches, schon im 1 3. Jahrh. bekanntes Adels-geschlecht, welches den Namen von dem Stammgute Grabow^ in Pom-merellen führt. 1283 begab sich ein The'l der Familie unter Bartho-lomaeus Grabowski nach Ungarn und siedelte sich bei Miscolcz a. d.Theiss an, aus dem in Pommerellen gebliebenen Zweige aber wurde.Stephan G. 1354 von dem Hochmeister des deutschen Ordens, Win-rich v. Knyprode, mit der Herrschaft Götzendorf belehnt und seitdieser Zeit führt das- Geschlecht den Beinamen: Götzendorf. AlsPommerellen an Polen zurückfiel, wendete sich auch dieser Theil desGeschlechts nach Ungarn, und als später König Wladislav V. in Po-len gegen die Kreuzritter zog, eilten die Gebrüder Johann und Fara-reus, welche am Hofe des König Sigmund gelebt hatten, ihren Lands-leuten zu Hülfe und kämpften 1412 muthig in der Schlacht bei Tannen-berg. Nach dieser Schlacht soll dem früheren Wappen, einem wach-senden, oben mit zwei Sternen besetzten Monde, das im Wappenerscheinende Schwert zugesetzt worden sein. Dieses Wappen erhieltden Namen Zbieswitz, d. h. bis zum Frühroth kämpfend, weil die Trä-ger desselben die Kreuzritter die ganze Nacht bis zum Morgen ver-folgten. So lautet die Familiensage. Nach Angabe des Freiherrnv. Ledebur führte das Geschlecht früher den Namen v. Götzen undeinen quergetheilten Schild, oben mit einem aufwachsenden, schwar-zen Adler und unten von Roth, Silber, Blau und Silber quergetheilt:Siebmacber, III. 168. Nachdem Stephan v. Götzen 1354 mit Götzen-dorf, s. oben, und 1374 mit Grabowo belehnt worden war, nannte sichdas Geschlecht Götzen v. Grabow oder Götzendorf-Grabowski. — Alsnäherer Stammvater der Familie in Preussen wird Ilartmann v. G.,gest. 1588 — ein Sohn des Matthias G. und ein Enkel des FarareusG. — Rittmeister in Diensten des Herzogs Albrecht von Preussen, ge-