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3 (1861) (Eberhard - Graffen)
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Oels; 1503 bekannten sich bei dem zu Franckstein gehaltenen Ritter-rechte zu dem Grabischen Wappen Nicol Grabisch von Pelau im Oels-nischen und Jancke Grabisch zum Steine; Melchior Grabisch vonStein auf Schwundnig starb 1621 und noch 1650 war das GutSehwundnig in der Hand der Familie. Nach dieser Zeit ist dieselbeerloschen.

Sinapius , I. S. 412. N. Pr. A.-L. II. S. 273. Freih. n. Ledebur, I. S. 277. Sieb -maclier, I. 65: v. Grabisch, Schlesisch. Spener % Thor. Insign. S. 213. v. Meeting , II. S.208 u. 209.

Grabmayer v. Angcrheini. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplomvon 1779 für Johann Anton Grabmayer, Richter und Gerichtsschrei-ber zu Stein in Tirol, mit dem Prädicate: v. Angerheim.

Megerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 301.

Grabmayr. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von 1708 fürJacob Grabmayr.

Megerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 301.

Grabner. Die Grabner zuZögging, Rosenburg, Pottenbrunn, Ju-denau, Obersiebenbrünn etc. in Niederösterreich und später zu Joss-lowitz und Schlickerstorf in Mähren, waren ursprünglich alte Oester-reicher und gehörten zu den reichsten und ansehnlichsten Ritter-standsgeschlechtern des Landes. Otto Grabner, mit welchemBucelini die Stammreihe beginnt, kaufte mit Anna des Kadauer Toch-ter, seiner Hausfrau, 1314 von Friedrich Radler von Sichtenbergeinige Lehengüter zu Stallersdorf und wurde mit denselben vom Her-zoge Friedrich zu Oesterreich belehnt. Der Stamm blühte, an An-sehen und Reichthum wachsend, fort. Sebastian Grabner, Ritter,Herr der oben genannten Güter in Niederösterreich und Mähren,gest. 1610, vermählte sich in erster Ehe 1578 mit Johanna Herrinv. Polheim und in zweiter mit Margaretha Herrin v. Zelking. Auserster Ehe entsprossten zwei Töchter, Esther Sophia, verm. mitGottfried Freih. v. Landau und Maria, verm. mit Johann LudwigFreih. v. Hueffstein, und zwei Söhne, Johann Leopold und FriedrichChristoph. Johann Leopold starb kurz vor clem Vater auf Reisen imAuslande, Friedrich Christoph aber, verm. mit Petronilla Gerhabv. Hochenburg, ging 1618 oder 1619 in Folge der Religionsstreitig-keiten nach Franken, wo mit ihm später der Stamm erlosch.

Bucelini, III. Append. S. 241 uud III. S. 58. Wissgrill , III. S. 367372.

Grabow (im Schilde ein Krebs). Ein aus dem Magdeburgischenstammendes Adelsgeschlecht, welches schon 1470 Mahlenzien imjetzigen Kr. Jerichow inne hatte uud später mit Abbendorf, Gross-Gottschau und Haverland in der West - Priegnitz begütert wurde.Letzteres Gut stand noch 1773 der Familie zu.

Freih. v. Ledebur, I. S. 277.

Grabow (im Schilde ein aus geschachtem Grunde aufwachsenderLöwe. Das Schach hat auf älteren Siegeln drei, auf neuereu vierReihen, auch findet sich auf letzteren nicht ein aufwachsender, son-dern ein nach der rechten Seite fortschreitender, leopardirter Löwe.Der Schach ist wohl silbern und roth). Ein der Ostpriegnitz ange-

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