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Gounioeiis, s. Gumoens, Freiherren.
Gowarzewski. Polnisches, dem Stamme Prawdzic einverleibtesAdelsgeschlecht, welches nach Westpreussen kam und das Gut Swien-toslaw im Kr. Culm erwarb.
Freih» v. Ledebur , I. S. 276.
Gowiuski, v. «1cm Jtacli-Gowiuski. Polnisches Adelsgeschlecht,welches nach Westpreussen kam und 1782 das Gut Gross-Gowin imKr. Neustadt besass. Später wurde dasselbe in Hinterpommern imKreise Lauenburg-Hütow mit Mersinki begütert, welches Gut nachBauer, Adressb. S. 76, der Familie noch 1857 zustand.
Freih. v. Ledebur, I. S. 277.
Goy. Altes Adelsgeschlecht der Grafschaft Mark, welches schon1340 zu Goy und Hafkenseneidt im jetzigen Kr. Bochum sass, spätermehrere andere Güter erwarb und noch 1710 Bruch und Erlecampim Kr. Dortmund inne hatte. Nach dieser Zeit ist der Stamm er-loschen.
Freih. v. Ledebur , T. S. 277. — v. Steinen, III. Tab. 4. Nr. 6.
Gozalkowski, s. Go tschalkoswki, Freiherren, S. 606.
(ioznni. Erbländ. - österr. Adelsstand. Diplom von 1817 fürFelix Marquis Gozani, k. k. pens. Hauptmann.
Megerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 301 .
Gozimirski. Polnisches, dem Stamme ßoncza einverleibtes, imPosenschen begütertes Adelsgeschlecht. Reinhold v. G. besass 1854Marcinkowo-Gorne im Kr. Mogilna und Romuald v. G. Piaski im Kr.Gnesen. Nach Bauer, Adressb. S. 76, war 1857 ein Sprosse desStammes Herr auf Iioldrab im Kr. Wongrowitz.
Freih. v. Ledebur, I. S. 277 u. III. S. 265.
Graben. Altes, tiroler Adelsgeschlecht, welches nach Gr. v.Brandis schon 1330 vorkommt und zu welchem wohl die v. Grabengehören, welche in Niederösterreich yon 1324 — 1421 aufgetretensind. — Andreas v. G. war 1423 Hauptmann zu Ortenburg und Ulrichv. G. zu Ende des 15. Jahrb. Landeshauptmann in Steiermark. Carlv. G. lebte um die Mitte des 17. Jahrb. und hatte zwei Söhne, OttoHeinrich und Johann Sigismund, und Otto v. Graben zum Stein ausInsbruck wurde 1734 Ceremonienmeister am k. preuss. Hofe undPräsident der Societät der Wissenschaften.
Bucelini, II S. 101. — .Gauhe, I. S..6S1 und 682. nach Gr. v. Brandis und Fortges.Samml. von theolog. Sachen, Jahrg. 1731, S. 280. — Wissgrill, III. S. 365 u. 3 66. — Schmutz,S. 548 u. 549.
Grubinski, Grabienski. Polnisches, zu dem Stamme Pomian zäh-lendes Adelsgeschlecht, aus welchem zwei Aebte des Cisterzienser-klosters zu Oliwa vorkommen: Johann, gest. 1638 und Alexander,gest. 1659.
Freih. v. Ledebur , I. S. 277 u. III. S. 265.
Grabisch. Altes, schlesisches Adelsgeschlecht aus dem Stammeder Gorgowiczer. Hans Grabis zum Steine im Oelsnischen lebte1501 unter den Herzogen Albrecht, Georg und Carl, Gebrüdern, zu