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Gehle, s. Chalong, genannt Gehle. Bd. II. S. 252.
Gehler. Böhmischer Adelsstand. Diplom vojn 16. Octob. 1650für Bartholomäus Gehler, Bürgermeister uiid Syndicus der Stadt Gör-litz. Ob derselbe den adeligen Stamm fortgesetzt, ist nicht bekannt.Sprossen der görlitzer Familie Gehler gelangten aber später in Leip-zig zu grossem Ansehen und führten das im Diplome von 1650 ange-gebene Wappen: (in Gold ein schräglinks gelegter, abgeschnittener,kurzer Stock einer Rosen-Staude, aus dessen rechter Seite an einemStiele neben einander drei rothe Rosen entsprossten).
Freih. v. Ledebur, I. S. 240 und III. S. 258. — Dorst, Allgem. W.-B. II. S. 158 u. 159.
Geliiiidegg. Erbländ. - österr. Adelsstand. Diplom von 1764 fürGeorg Gehnidegg, k. k. Hauptmann bei Emanuel Gr. Starhemberg-Infanterie.
Megerle v. Mühlfeld , S. 189.
Gehofer. Altes, thüringisches Adelsgeschlecht aus dem gleich-namigen Stammhause bei Sangersbausen, welches dem Stamme schon1278 zustand. Derselbe blühte bis gegen Ende des 17. Jahrb. undnoch 1680 standen der Familie im Schwarzburg-Rudolstädtschen dieGüter Borxleben u. Ichstedt zu.
Freih. v. Ledebur , I. S. 249.
Gehren. Reichsadelsstand. Diplom von 1758 für Georg ErhardGehren, Doctor der Mediein zu Gartow und später zu Neu-Branden-burg. Derselbe stammte aus einem, wie angenommen wird, sächsischenAdelsgeschlechte, aus welchem Nicolas v. G. 1468 mit dem HerzogeFriedrich zu Sachsen als Hofmeister desselben nach Königsberg kamund 1476 Bürgermeister der Stadt Königsberg wurde, welche Würdeauch sein Sohn, Hans v.G., bekleidete. DerEnkel desselben, Reinhold,ging wieder nach Deutschland u. wurde Professor zu Rostock. WederLetzterer noch seine nächsten Nachkommen machten von dem derFamilie zustehenden Adel Gebrauch, bis Reinholds Urenkel, der obengenannte D. Georg Ehrhardt G., ein neues Adelsdiplom erhielt. — DieFamilie hatte in Ostpreussen die Güter Kipitten, Poduhren, Pogirmenund Wilgaiten an sich gebracht.
N. Pr. A.-L. 8. 175. — Freih. v. Ledebur, I. S. 249.
Gehriug. Adelsstand des Königr. Bayern. Diplom vom 1. Mai1835 für Friedrich August Gehring, Fürstl. Reuss. Rath und Bürger-meister zu Lobenstein. Derselbe, gest. 1853, bat den Stamm fortge-setzt und die Hinterlassenen besitzen die Güter Wolfersdorf u. Knauim Reussischen.
W.-B. d. Kgr. Bayern, XI. 59. — v. Hefner, II. 89 u. S. 73. — Kneschke, II. S. 177.
Geibler. Adelsstand des Königreichs Preussen. Diplom für CarlWilhelm Ludwig Geibler, Herrn auf Klein-Küssow etc., k. preuss.Regierungsrath. Nach Bauer, Adressbuch, S. 70, lebte derselbe 1857als Regierungsrath a. I). in Stargard.
N. Pr. A.-L. II. S. 220. — Freih. v. Ledebur, I. S. 249. — W.-B. d. preuss. Monarch.,III. 24. — Pommernsches W.-B. III. S. 44 u. Tab. 14. — Kneschke, I. S. 165.
Geiger, Edle (Schild geviert: 1 u. 4 in Blau ein einwärts gekehrter,silberner Löwe und 2 und 3 in Gold zwei rothe Querbalken). Kur-