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3 (1861) (Eberhard - Graffen)
Entstehung
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Gottfried v. G., Ingenieur und Baumeister zu Halle, zu seiner Zeitdurch von ihm ausgeführte Bauwerke sich bekannt machte. Ein Sohndesselben starb 1765 als k. preuss. Ingenieur-Hauptmann u. ChristianWilhelm v. G. starb 1774 als Major im k. preuss. Infant.-Regim. v.Britzke.

Freih. v. Ledebur, T. S. 249.

Gcdroyc. Polnisches, zum Stamme Poray zählendes Adelsge-schlecht, welches in das Brandenburgische kam. Ein kurbrandenb.Kammerjunker v. Gedroyc, welcher drei Brüder u. zwei Schwesternhatte, starb 1665.

Freiherr v. Ledebur, I. S. 249 u. III. S. 253.

Gedult v. Jungcnfcltl, auch Freiherren. Reichsadelsstand und imGrossherz. Hessen anerkannter Freiherrnstand. Anerkennungsdiplomvom 12. April 1820. — Adelg-Diplom vom 18. Jan. 1530 für HansLeonhard Gedult, Kriegsrath, Leibgarde-Hauptmann und Kämm, undfür die Brüder desselben, Johann Conrad, Obersten und kaiserl. Rathund Maximilian Ernst, Leibgarde-Hauptmann und Kämmerer undAdelsbestätigungsdiplom vom 8. Sept. 1696 für Johann Conrad v. Ge-dult, kais. Rath und Postmeister zu Mainz, mit dem Prädicate: v.Jungenfeld. Letzterem folgten in absteigender Linie: Franz Emme-rich, gest. 1743; Philipp Moritz, gest, 1768 lind Franz Anton XaverJoseph, gest. 1782, dessen beide Söhne, Franz Anselm Joseph Ed-mund, gest. 1840, grossh. hess. Kammerh. und Postmeister zu Mainzund Franz Edmund Johann Nepomuk, gest. 1840, grossherz. hess.Ober-Gerichtsrath, die beiden Linien gründeten, in welchen derStamm jetzt blüht. Als Haupt der älteren Linie wurde 1855 genannt:Freih. Rudolph, geb. 1812, Postsecretair zu Mainz, welcher in derEhe mit Margaretha Philippine Bibon die Linie durch drei Söhnefortgesetzt hatte und als Haupt der jüngeren Linie: Freih. Edmund,geb. 1803, I)r. Jur. und grossh. hess. Regierungsrath zu Darmstadt,welcher, verm. mit Auguste Sophie v.Müller, seine Linie ebenfalls fort-gesetzt hat. Weiteres über die Familie ergiebt das nachstehende Werk.

Geneal. Taschenb. d. freih. Haus., 1S53. S. 138 und 139 u. 1855. S. 175—177. — Hand-schrift!. Notiz.

(«Gerhardt v. Straussenbcrg. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplomvon 1765 für Joseph Adam v. Geerbardt, k. k. Stückhauptmann, wegen3 3jähriger Dienstleistung, mit dem Prädicate: v. Straussenberg.

Megerle v. Mühlfeld, S. 189.

Geggeiikofcr. Altes, schlesiscbes Adelsgeschlecht, aus welchemMertz Christoph v. Geggenhofer 1564 zu Breslau starb.

Henel, Silesiogr. renov., Cap. 8. S. 765. — Sinapius, II. S. 637. — Siebmacher, II. 48.

Gehcma. Ein vermuthlich Friesisches Geschlecht, welches in diespanischen Niederlande kam, diese aber, wie der Fürstl. Mcklenb.Hofmedieus v. Gehema zu Güstrow, unter dem 8. Sept. 1695 angab,der reformirten Religion wegen, verliess. Aus diesem Geschlechtebesass Abraham v. G. in der Mitte des 1 7. Jahrb. in der Gegend vonThorn in Westpreussen einige Güter.

Freih. v. Ledebur, I. §. 249.

Knesclike, Deutsch. Adels-Lex. III. 30