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3 (1861) (Eberhard - Graffen)
Entstehung
Seite
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Gebauer. Ein in Preussen vorgekommenes Adelsgeschlecht. Fer-dinand August v. Gebauer, früher k. preuss. Hauptmann im Regi-mente v. Kowalsky, starb 1773 als Major a. D., nachdem ein Jahr--früher seine Gemahlin, eine geborene v. Anckenstein, gestorben war.Derselbe hinterüess nur eine Tochter.

N. Pr. A.-L. V. S. 175. — Freih. v. Ledebur , I. S. 249.

Gebeckcnstein. Ein nach Iloppenrod ehemals in den sächsischenLanden angesessen gewesenes Adelsgeschlecht.

Höppenrod, Stammbuch etc. Strassburg, 1570. S. 35.

Gebel v. Geburg. Galizischer Adelsstand. Diplom von 1794 fürAnton Aloys Gebel, Kreis-Secretair zu Stry in Galizien, mit demPrädicate: v. Geburg.

Meycrle v. Mühlfeld, S. 188.

Gebeltzig, Gebelske, Gbclssk. Schlesisches u. lausitzisches Adels-geschlecht, welches auch nach Ostpreussen kam. Heinrich Gebelskewar von 1422 bis 1436 Marschall des Herzogs Ludwig II. zu Lieg-nitz, später aber bis 1446 Marschall bei der Fürstl. Wittwe Elisabethund Nicol v. Gebeltzig, der Theologie Baccalaureus, kommt 1496 alsPlcbanus zu Sorau vor. Das Stammhaus der Familie war wohl dasgleichnamige Gut bei Rothenburg in der jetzigen Provinz Schlesien,in welcher die heutige Kreisstadt Hoyerswerda der Familie 1516 zu-stand und noch 1747 Ober-Alt-Wohlau in der Hand derselben war.In Ostpreussen schrieb sich das Geschlecht, begütert mit Gross-Quit-tainen im Kr. Preuss.-Holland u. Wilmsdorf: Gebelssk. — Der Stammist erloschen, doch finden sich über den Abgang desselben verschiedeneAngaben. Einige nehmen an, dass das Geschlecht 5. April 1747 mitRudolph Ferdinand v. G. ausgestorben sei, während Andere glauben,dass, wofür auch Siegel in sächsischen Wappensammlungen mit Um-schrift stimmen, dasselbe erst um 1766 mit Abraham Gottlob V. Ge-Beltzig erloschen sei.

Magnus , Chronic. Sorav. S. 10. — Sinapius, I. S. 379. — Gauhe, I. S. 606. — Freili. v.Ledebur, I. S. 249. — v. Meding, III. S. 201.

Gebhard, Gebhart, Gebhard v. Göppelsperg (Schild von Blau, Goldund Schwarz quergetbeilt: oben eine goldene Krone, in der Mitte u.unten eine silberne Lilie). Schiesheims Adelsgeschlecht, aus welchemnur Johannes Gebhard v. Göppelsperg, geb. zu Nimptsch 1577 undgest. 1622, Regierungs - Secretair des Herzogs Johann Christian zuBrieg, bekant ist.

'Heitel , Silesiogr. renov., Cap. 7. S. 386. — Sinapius, II. S. 637. — N. Preuss. A.-L. II.S. 220. — Freih. v. Ledebur, I. S. 249.

Gebhard. Böhmischer Adelsstand. Diplom vom 9. Aug. 1600 fürdie Gebrüder Lorenz und Barthel Gebhard in der Oberlausitz.

Freih. v. Ledebur , I. S. 249.

Gebhard. Reichsadelsstand. D. Justus Gebhard, kaiserlicherReichshofrath, wurde um 1625 in den Adelstand erhoben, soll aber,da er keine Familie hatte, den Adel nicht geführt haben. Derselbe,geb. zu Camenz 1588 und gest. zu Wien 1658, früher Syndicus zuCamenz und dann zu Zittau, wurde später an den kaiserlichen Hof