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3 (1861) (Eberhard - Graffen)
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berufen und zu wichtigen Geschäften und Sendungen gebraucht, wieGauhe sehr umständlich angegeben hat.

Gauhe , II. S. 345348: nach Müller, Pufendorf, Carpzov, so wie namentlich nach Lessing, 200jiihriges Gedächtniss gelehrter Camenzer, S. 100.

Gebhard, Gebhard, sonst Wescner genannt. Reichsadelsstand.Heinrich Gebhard, genannt Wesener, Herr auf Selmnitz, früher gräf-lich reuss. Canzler zu Gera, später herz, sachs. altenb. Geh.-Rath u.Canzler und als solcher zu Sendungen an den Kaiserlichen u. anderellöfe verwendet, wurde vom K. Ferdinand II. in den Adelsstandversetzt, doch ist Näheres über das Diplom nicht bekannt. Derselbestarb 1653 mit Hinterlassung eines Sohnes, Christoph v. G., genanntWesener, Herrn auf Tschippach.

Gauhe, II. S. 348 und 349 : nach Cotterus, Elog. clar. Altenb. P. 2.

Gebhard (in Blau ein Engel, dessen rot,he Flügel je mit einemgoldenen Sterne belegt sind und welcher in jeder Hand einen Fischhält). Im Königr. Preussen bestätigter Adelsstand. Bestätigungs-diplom vom 12. Decemb. 1753 für den k. preuss. Consistorialrath v.Gebhard.

N. Pr. A.-L. I. S. 43. Freih. v. Ledebur , I. S. 249. W.-B. d. preuss. Monarch.III. 24.

Gebhard!, Freiherren. Reichsfreiherrnstand. Diplom vom 8. Sept.1785 für Wilhelm Gebhardi, herz, braunschweig. Kammerrath zuBraunschweig.

Hnndschriftl. Notiz. Suppl. zu Siebm. W.-B. XI. 3. Kneschke, III. S. 156.

Gebhardt. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von 1802 fürFranz Carl Anton Gebhardt, Doctor der Medicin und Chirurgie, Ma-gister der Geburtshülfe und jubilirten Professor an der UniversitätFreiburg.

Megcrle v. Mühlfeld, S. 189.

Gebhardt v. Hartenfels, ltitter. Reichs-Ritterstand. Diplom von1712 für Franz David Gebhardt, k. k. Hof- und Feldkriegssecretair,mit dem Prädicate: v. Hartenfels.

Megerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 143 und 144.

Gehler, Freiherren (Schild geviert mit Mittelschilde. Mittelschildquer getheilt: oben in Gold ein aufwachsender, schwarzer Doppelad-ler und unten von Roth und Silber schrägrechts getheilt, ohne Bild.1 und 4 in Blau drei, 1 und 2, sechsstrahlige, goldene Sterne und 2und 3 in Gold zwei ins Andreaskreuz gelegte, silberne Pfeile.). Erb-länd.-österr. Freiherrnstand. Diplom vom 8. Dec. 1768 für TobiasPhilipp Ritter v. Gebler, k. k. Staatsrath in inländischen Geschäftenund zwar aus höchsteigener Bewegung u. mit dem Incolate der K. K.Erblande. Derselbe, gest. 1786 als k. k. Geh.-Rath und Vicekanzlerder vereinigten Hofcanzlci, Ilofkammer- und Banko - Deputation, ge-hörte zu einer ursprünglich oberrheinischen Adelsfamilie und warder Sohn des Fürstl. Reuss-Greizischen Canzlers Tobias Georg v. G.und der Enkel des Ilerz. Sachsen-Naumb.-Zeitzischen Hofraths To-bias Wilhelm v. G. Nachdem er als k. preuss. Legations-Secretairin holländische Dienste getreten u. mehrere Jahre Charge d'Afi'aires