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3 (1861) (Eberhard - Graffen)
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begütert, grossh. bacl. General d. Cav., zweiter Inhaber desLeib-Dra-gon. Reg., Gouverneur der Bundesfestung Rastatt etc.

Bumbracht, Tab. 179. — Ziegler, Histor. Labyrinth, S. 41S. — Gauhe, I. S. 595.—Biedermann, Canton Altmühl, Tab. 199 u. Cnntoii Oltcnwald, Tab. 292. — Detter , historischeBibliothek, I. S. -19—72: .7. G. Maurer, Genealogie u. historische Nachrichten von der langsterloschen. Linie in Franken des noch florirenden adelig-gayliilg. GeschL — N. Geneal. Hand-buch, 1777. S. 74 und 75 n. 1778. T. S. 79—81. - N. Pr. A.-L. V. S. 175. — Gast, Adels-buch d. Grossh. Baden, 2. Abth. — Geneal. Taschenb. d. freili. Ilauser, 1848, S. 118—121. u.1859. S. 217 und 218. — Siebmacher, II. 106: v. G., llheinländisch. — v. Meding, II. 179 u.180. — Tyroff, IL 7.

(.iivniaiiii, Gcymann, Freiherren. Erbländ.-österr. Freiherrnstand.Diplom von 1625 für Hans Paul v. Gaymann. — Oberösterreichisches,später nach Niederösterreich gekommenes Adelsgcschlecht, welches,nach den Angaben des Grafen v. Wnrnibrand und des Freiherrn v.Hoheneck aus der ersten Hälfte des 18. Jahrb., schon seit einigenJahrhunderten in Oesterreich, im Besitz der Schlösser Gallspach undTräteneck, bekannt war. Conrad G. beschenkte 1209 das Kloster St.Floriani mit reichlichen Stiftungen und Heinrich G. besass schon1300 das Schloss Gallspach. Die Nachkommen des Letzteren erwar-ben später die Herrschaft Rossitz (Rossaz) in Nieder-Oesterreich. —Johann G., Ritter, war 1503 Ober-Comthur des St. Jorgen-Ordens zuMiihlstadt in Kärnten und wurde vom It. Maximilian I. zum Reichs-fürsten u. Gross-Hochmeister des genannten Ordens ernannt. — Vonden Enkeln des oben erwähnten ersten Freiherrn Hans Paul warHans Gottlieb k. k. Kämm, und Verordneter des Nieder-österr. Her-renstandes und Hans Sigismund, deutscher Ordens-Ritter, welehernoch 1726 lebte, Comthur zu Gross - Sonntag. Neben demselben istnur Freih. Jobann Jacob Friedrich vorgekommen, welcher 1740 k. k.Kämm., Oberst und Commandant der Festung Stuhlweissenburg war.Aus der Ehe desselben mit Maria Anna Regina Freiin v. Teüffenbachstammten zwei Söhne, Johann Ernst Sigismund und Johann Carl, vonwelchen der Eine 1755 in der k. k. Militair-jAcademie zu Wien er-zogen wurde. Weitere Nachrichten über Fortblühen des Stammeskonnte Wissgrill nicht ermitteln.

Graf v. Brandis , Nr. 10. — Graf v. Wurmbrand, Collect Geneal., c. 18. S. 59—Gl. —Seifert , Stammtafeln, II. Nr. 3. — Freiherr v. Hoheneck , I. S. 149—164. — Gauhe , T S.G05 und 606. — Wissgrill, III. S. 304—314, mit einer Stammtafel. — Siebmacher, 1. 36: DieGcymänner, Oesterreichisch ti. III. 32: dem Herrenstande zugerechnet. — Spener, Hist. Tn-sign. S. 129 u. Tab. VI. — v. Meding, I. S. 173.

Gaza, Gazan v. Gaza. Ein zu dem preussischen Adel gehörendesGeschlecht, aus welchem ein Sprosse 1806 als Oberst bei der west-phälischeu Ftiselier-Brigade stand, später aber zur Gensdarmerie ver-setzt wurde, 1820 den Abschied nahm u. einige Jahre nachher starb.Die einzige Tochter desselben, Augusta, vermählte sich 1819 mitTheodor Grafen v. Schlippenbach auf Hennersdorf bei Neisse. Nochin der neuesten Zeit ist übrigens der Name, des Geschlechts in denListen der königl. preuss. Armee vorgekommen.

N. Pr. A.-L. IT. S. 219. — Freili. v. Ledebur, I. S. 24S und 249.

Gazzoletti v. Thanncubiichel. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplomvon 1773 für Franz Gazzoletti, Festungs-Caplan zu Covolo in Tirolund für den Bruder desselben, Donat Gazzoletti, mit dem Prädicate:v. Thannenbüchel.

Megerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 295.