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3 (1861) (Eberhard - Graffen)
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mit dem Kurfürsten Johann dem Beständigen zu Sachsen auf demReichstage zu Augsburg bei Uebergabe der Augsburgischen Confes-sion gewesen sei. Nach dieser Zeit kommt der Name des Geschlechtsmit näheren Angaben nicht mehr vor und so war wohl, als Knauthschrieb, der Stamm längst erloschen.

ICnauth, 3. 507. Gaulle, II. S. 344.

Gaucrstudt, Gulierstat. Eine im Coburgischen u. Ilennebergischenansässig gewesene, später aber wieder erloschene adelige Familie.

v. Hellbach , I. S. 409 nach Gruner, Beschreibung des Fürstenth. Coburg, III. S. 62.

Gaugrcbe, Gaugrebeu, GograIFcn, auch Freiherren. Altes, westphäli-sches und waldecksches Adelsgeschlecht, welches in Westphalen imjetzigen Kr. Eslohe schon 1370 Nordernau und im Kr. Brilon 1380Brunskappel und Siedlinghausen, sowie im Waldeckschen 1397 We-dinghusen besass u. aus welchem Godthardt Gogreve 1430 von Theo-dor Erzbischof zu Cöln das Marschall-Amt im Ilochstifte Herfordenzum Lehn erhielt. Dasselbe schloss sich dem IleiTenstande an undtrug 1461 die Herrschaft Grünberg und Schloss Godelsheim im Wal-deckschen dem Landgrafen Ludwig von Hessen zu Lehen auf. DerStamm, aus welchem mehrere Sprossen in der k. preuss. Armee stan-den, hat fortgeblüht u. nach Bauer, Adressbuch, S. 70 war Carl Frei-herr v. Gaugreben 1857 Herr auf dem alten Besitze der FamilieBruchhausen im Kr. Brilon.

v. Hellbach. I, S. 409 und 410. N. Pr. A.-L. II. S. 218. Freili. v. Ledebur, I. S.248 und III. S. 258. Berswördt, Wcstpli. ade!. Stammbuch, S. 416. v. Steinen , III. Tab.55. Nr. 2. v.Meding, II. S. 201 u. 202. Robens, Element. Werk d. Wappenkunde, II. 48. Vetter, Bergische Ritterschaft, S. 27. W.-B. d. preuss. Rheinprov. II. Tab. 19. Nr. 38und S. 134.

Gaiilticr, Gaiiliicr de St. Itlaiicai'd, auch Freiherren. Reichsfrei-herrnstand. Diplom vom 23. März 1721 für Pierre Gaultier de Saint-Blancard. Ein gegen Ende der Regierung des Kurfürsten Fried-rich Wilhelm von Brandenburg nach Berlin gekommenes, aus demLanguedoc stammendes Adelsgeschlecht, als dessen Stammvater JeanGaultier. Major der Stadt Aignesmorte in Languedoc, welcher in derMitte des 16. Jahrb. lebte, genannt wird. Von den Nachkommendesselben war der Empfänger des angeführten Freiherrndiploms kur-sächs. Geh. Kriegsrath und Directeur des plaisirs zu Dresden undstarb daselbst 1742. Nach dem N. Preuss. Adels-Lexic. blühteder Stamm in Preussen fort. Franz v. Gaultier war k. preuss. Ober-Gerichts- und Ober-Consistorial-Rath und der Sohn desselben, Hein-rich Franz G. de St. B., vermählte sich mit der Tochter des k. preuss.Geh.-Raths u. Generalfiscals Friedrich Benjamin d'Anieres, s. Bd. I.S. 86, u. der Henriette Anne de Palleville.

N. Pr. A.-L. II. S. 218 u.V. S. 174. Freih. v. Ledebur, I. S. 248.Suppl. zu Siebm.W.-B. VI. 19.

Gau», Gaun v. u. zum Löwcngang, Falle u. Ritter. Altes, tiroler,adeliges Landmannsgeschlecht, aus welchem Johann Paul Edler v.Gaun v. und zum Löwengang, der gesammten Erblande Ritter, Land-mann in Tirol und im Königreiche Ungarn, 1725 als Landesmitgliedden niederösterreichischen neuen Ritterstandsgeschlechtern einver-leibt wurde und wenig Jahre darauf das Baronat im Kgr. Ungarn er-