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3 (1861) (Eberhard - Graffen)
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lie v. Haackeu und Oelzschau (Oeltscba) als Besitz der Familie v.Wesenigk au.

Freih. v. Ledebur , I. S. 24S.

üaiKlciiteiitliiii'iii, s. Iser u. Wutteriu v. Gaudenteiithurm.

Gaudcuto a Turri, Freiherren. Reichsfreiherrnstarid. Diplom von1783 für die Gebrüder Gaudenz Anton, Johann Franz und Jacob Jo-seph Gaudento a Turri, Patricier zu Trient.

Meyerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 58.

(äandot. Im Königr. I'reussen anerkannter Adelsstand. Anerkcn-uungsdiplom vom 21. Mai 1710.

N. Pr. A.-L., V. S. 174 Freiherr v. Ledebur . E. S. 248. NV.-B. d. Preuss. Monarch.III. 23.

Gaudy, (»aiitli, auch Freiherren. Freiherrnstand des Kgr. Preus-seu. Diplom vom 19. Sept. 1786 für Leopold Otto v. Gaudy, königl.preuss. w. Geh.-Staats-Kriegs- u. dirigenden Minister. Ein ursprüng-lich schottländisches Adelsgeschlecht, welches mit dem 1665 ver-storbenen Kur-Brandenburg. Generalmajor v. Gaudy nach Preussenkam. Von den Nachkommen desselbeu sind Mehrere in der k. preuss.Armee zu hohen Ehrenstellen gelangt. Andreas Erhard v. G., königl.preuss. Oberst des v. Schlichtingenschen Regiment fiel 1745 beiIlabelschwerdt auf dem Bette der Ehre und lv. Friedrich II. v.Preus-sen hat denselben in seinen Memoiren sehr ehrenvoll erwähnt. Ausseiner Ehe mit Maria Elisabeth v. Grävenit.z entsprossten mehrereSöhne, welche in die k. preuss. Armee traten: namentlich FriedrichWilhelm Ernst und Freiherr Leopold Otto v. Gaudy, s. oben. Er-sterer, gest. 1788, k. preuss. Generallieutenant, Chef eines Füselier-Regiments etc. war mit Wilhelmine Sophie Charlotte v. Hack a. d.Hause Gross-Kreuz vermählt u. hinterliess nur eine Tochter, welchesich 1781 mit einem Grafen v. Wedell in Ostfriesland vermählte. DerBruder desselben, Freiherr Leopold Otto v. G., wurde, nachdem erin Militärdiensten gestanden, Präsident der Magdeburgischen Kam-mer , 1775 w. Geh. Staats- und Kriegsrath etc. u. 1789, in welchemJahre er noch starb, Amtshauptmann zu Fischhausen. Der dritte be-rühmte Sprosse des Stammes war Friedrich Wilhelm Leopold v. G.,gest. 1823 als k. preuss. Generallieutenant a. D. Derselbe wurde1802 Commandant eines Grenadierhataillons, 1806 Gouverneur desKronprinzen, 1813 Militair-Gouverneur von Schlesien, 1814 k. preuss.General-Gouverneur von Sachsen, nach dem Frieden aber erster Com-mandant von Dauzig und Generallieutenant.

Berliner militärischer Taschencalender, Jahrg. 1793. Pantheon des Preuss. Heeres, I.

S. 224. N. Pr. A.-L. II. S. 217 und 218. Freih. v. Ledebur , I. S. 248 u. III. S. 258.

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Gauer, Gawcrii. Altes, meissensches Adelsgeschlecht, dessenName von Knauth ohne Weiteres genannt wird. Dagegen giebt Gauhenach dem ihm zu Gebote gestandenen Genealog. Manuscripte inFolge von aus dem Fürstl. Archive zu Altenburg ausgezogenen Nach-richten an, dass Conrad v. Gauer, genannt der Strenge, von Otto,Burggrafen zu Leissnig u. Herrn zu Rochsburg, 1347 eine Hufe Lan-des in Kynitz erkauft habe und dass später, 1530, Quirinus Gauer