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mit Frau und Kindern an einem ansteckenden Fieber, docb soll nachAngabe Einiger ein Sohn der Seuche entgangen sein, aber bald nach-her unvermählt als der Letzte des Stammes gestorben sein. — Führ-ten „die Gänsen in Thüringen", wie wohl anzunehmen ist, das vonSiebmacher unter den thüringischen Adelsfamilien angegebene Wap-pen, welches im Schilde und Helmschmucke ganz mit dem Wappendes alten märkischen Geschlechts: Gans, Edle v. Putlitz übereinkommt,so ist Letzteres allerdings für einen Zweig des hier in Rede stehendenStammes zu nehmen. Hätte aber das von Siebmacher I. 162 unterdem Namen: „v. Ganse, Meissnisch" gegebene Wappen der thürin-gischen Familie dieses Namens gehört, so könnte man wohl, wie vonGauhe geschehen, vom heraldischen Standpunkte aus zwei verschie-dene Familien annehmen, denn das zuletzt angezogene Wappen zeigtauf dem Helme einen grünen Kranz, welcher mit sechs wechselndroth und silbernen Straussenfedern besteckt ist. Die Gans erscheintin grünem Felde. — Zu übersehen ist übrigens nicht, dass Knauthunter dem meissenschen Adel die Familie Gans nicht aufgeführt hat.
Gaulie , J. S. 602 und'603 nach dem ihm eingesendeten Manuscr. genealog. — N. Pr. A.-L. V. S. 172. •— Freih. v. Ledebur. I. S. 244. — Siebmacher, I. 150: Die Gänsen, Thürin-gisch.
Gans, Kille Herren v. Putlitz, s. Putlitz.
Gans in Meilers teile (im Schilde ein springender Bock mit zurück-gelegten Hörnern). Ein zum Fuldaischen Lehnshofe gehörendes,schon 1334 vorkommendes Adelsgeschlecht.
Schannat, S. 91. — v. beding, I. S. 171.
Gnnsaiigc, Adelsstand des Kgr. Preussen. Diplom vom 2. Octob.1786 für Anna Elisabeth Gogcl, Wittwe des in der Aitmark be-gütert gewesenen k. preuss. Geh.-Ruthes Gansauge, u. für die Kinderderselben, Albrecht Ludwig, Ernst Friedrich — so stehen die Vor-namen im Diplome, doch hiessen dieselben nach Angabe eines Fami-liengliedes: Friedrich August und Christian — und Elisabeth Gans-auge. — Der Geh.-Rath G., dessen Geschäftsgewandtheit u. EinsichtKönig Friedrich IL von Preussen vielfach verwendete, stammte auseiner nach Einigen btaunschweigischen, nach Anderen hessischenAdelsfamilie, welche längere Zeit das adelige Prädicat abgelegt hatte.Die obengenannte Tochter desselben, Fräulein Elisabeth, vermähltesich mit einem Grafen v. Chasot, welcher 1812 als k. russischerOberststarb. Die beiden Söhne waren an der Saale begütert u. hatten Auf-nahme im Collegiatstifte zu Magdeburg gefunden. Der ältere vonBeiden, Friedrich August von G., Fürstl. Anhalt-Dessauischer Ober-amtmann zu Mühlingen, war mit einer Grf. Ilenckel v. Donuersmarclcvermählt und starb 1810 mit Hinterlassung zweier Söhne, Albrcchtund Friedrich Hermann, welche der Freiheitskrieg unter die Fahnenrief und die später in der k. preuss. Armee zu hohen Ehrenstellengelangten. Der Erstere derselben vermählte sich mit einer v. Tümp-ling u. der Letztere, welcher sich auch als militärischer Schriftstel-ler bekannt machte,'mit einer Frl. Fränckel. — Christian v. G., derjüngere Bruder des Friedrich August v. G., gest. 1821, war mit einerBrandt v. Lindau vermählt, aus welcher Ehe zwei Söhne, Friedrich