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3 (1861) (Eberhard - Graffen)
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A.-L. Tl. S. 212 und V. S. 173. Freih. v. Ledebur, I. S. 244. v. Westphalen , Monum.inedita, IV. Tab. 19. Nr. 48. v. Meding, I. S. 188171.Lexic. over adel. Fainil. i Dan-mark I. Tab. 31. Nr. 28 und S. 170. Meklenb. W.-B. Tab. 17. Nr. 81 und S. 3 u. 8. 21.

(kiiumcnstcdt. Thüringisches, längst erloschenes Adelsgeschlechtaus dem unweit Gotha gelegenen Stammsitze Gammstedt, welches aufdemselben urkundlich 1291 vorkam.

v. TIellbach, I. 8. 405 nach Brückner, Nachricht. /.. Beschreil), des Kirchen - 11. Schulen-Staats im Herzogth. Gotha, IT. Stck. 7. S. 63.

Oamperger v. (bimsen fehl, Ritter. Erbländ. -österr. Ritterstand.Diplom von 1776 für Franz Joseph Gamperger v. Gamsenfeld.

Megerle v. Miihlfeld, Ergänz -Bd. S. 143. Suppl. zu Siebm. W.-B. VII. 18,

Oanahl v. lierglminii. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von1804 für Johann Ganahl, Arzte in ßludenz, mit dem Prädicat'e: v.Bergbrunn.

Megerle v. Miihlfeld , Ergänz.-Bd. S. 294.

Gaitalil zu Zangenlierg. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom vom24. Octob. 1803 für Joseph Ganahl, Gerichtsschreiber zu Dornbirnin Vorarlberg. Derselbe, geb. 1759, wurde als k. bayer. Landrichterzu Dornbirn in die Adelsmatrikel des Kgr. Bayern eingetragen.

v. Lang, S. 345. W.-B. d. Kgr. Bayern, V. 54.

Clans (in Roth , auch in Grün oder Blau eine weisse Gans). Einin Thüringen, im Braunschweigischen und Hildesheimischen begütertgewesenes, in einer Linie auch nach Ostpreussen gekommenes Adels-geschlecht, welches, wie Gauhe annimmt, sich aus den Rheinlandennach Thüringen gewendet hatte. Von Dietrich G., Herr des Ge-richts Tennstedt (im jetzigen Kr. Langensalza), stammten zwei Söhne,Eckhardt, Herr zu Tennstedt und Wolf, Pfandinhaber des HausesTannrode. Durch die beiden Söhne des Letzteren, Peter, und BaltzerEckhard, entstanden zwei Linien, von denen die des Letzteren, wel-cher mit einer v. Sundhausen vermählt war, mit der aus dieser Eheentsprossenen Tochter, Magdalene G., wieder erlosch. Die Nach-kommenschaft des Peter G. war von längerer Dauer. Derselbe warin der ersten Hälfte des 17. Jahrh. der letzte Besitzer des Stamm-hauses Tennstedt und machte sich später im Wolfenbütteischen an-sässig, wo er herz. Rath und Hofmeister war. Von dem Sohne des-selben, Friedrich Wilhelm G., Herrn zu Lutter, Rode und Gitter, h.wolfenbütt. Geh.- und Landrathe stammten, unter anderen Söhnen,Joachim Friedrich v. G., h. meklenb.-güstrowscher Geh -Rath u. Prä-sident, welcher im hohen Alter ohne Nachkommen starb und PhilippErnst v. G. zu Lutter, Rode, Gittel etc., k. scliwed.Rittmeister schloss22. Octob. 1708 den Mannsstamm der Hauptlinie. Die einzige Toch-ter desselben, Sophia Druida v. G., hatte sich mit dem h. wolfenbüt-telschon Ober-Marschall Christian v. Schack vermählt. Die nachOstpreussen unter dem letzten Hochmeister H. Albrecht zu Branden-burg mit Melchior v. Gans gekommene Linie, welche schon 1562Gansenstein, vorher Brzosowken, im Kr. Angerburg und Poppittenim Kr. Mohrungen inne hatte und später noch andere Güter erwarb,ging bald nach Erlöschen der thüringischen Hauptlinie, 1710, mitFriedrich Wilhelm v. G. aus. Derselbe starb im genannten Jahre