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3 (1861) (Eberhard - Graffen)
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Tusmann u. Otto v. 0. stammten. Ersterer trat in k. preuss. Staats-,Letzterer in Militairdienste. Die Familie war noch 1854 in derPriegnitz mit Neu-Buchkolz, Glöven, Lennewitz, Quitzöbel und Eod-dau begütert.

N. l'r. A.-L. II. S. 212 und 213. Freih. v. Ledebur, I. S. 244 und 245. W.-B. derPreuss. Monarch., III. 23. Kneschke, I. S. 163 und 164.

Ganser v. Gauss (Schild geviert: 1 und 4 in Blau auf einem Hügeleine weisse Gans und 2 und 3 in Silber ein aufwachsender schwarzerAdler). Ein früher in Schwaben, später in Schlesien u. Niederöster-reich vorgekommenes Adeisgeschlecht, dessen Stammvater nach Al-lem der aus Ungarn gebürtige Peter Ganser, K. Rudolphs 11. Kriegs-zahlmeister, war, welcher 9. Dec. 1582 den Adel erhielt. Die Fa-milie kam im 17. Jahrb. aus Schwaben nach Schlesien und erwarbspäter die Güter Greisau im Kr. Neisse und Weydenau im österr.Schlesien.

Sinapius, II. S. 635. Freih. v. Krohne, II. >S. 413. Wissgrill, III. S. 217 und 218.

Freih. v. Ledebur, I. S. 245. Siebmacher, IV. 71.

(«ausser und Greissau, Ritter. Böhmischer Ritterstand. Diplomvon 1727 für Friedrich Sebastian Gansser, k. Regierungsrath zuNeyss, mit dem Prädicate: v. Gansser und Greissau.

Megerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 143.

flauster v. Magersbaeli, Edle. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplomvon 1810 für Joseph Carl Ganster, Stadt- und Landrath in Kärnten,mit dem Prädicate : Edler v.

Megerle v. Mühlfeld, S. 1S8.

Gantzken, Ganske, Gontzken (in Roth ein silberner Schwan). Altes,erloschenes, pommernschcs Adelsgeschlecht, welches im Lauenbur-gischcn mit Schimmerwitz, welches Gut noch 1724 in der Hand derFamilie sich befand, angesessen war.

Micrael, S. 48G. N. Pr. A.-L. II. S. 213 und 214. Freih. v. Ledebur , III. S. 245.

Siebmacher, III. 159. Nr. 11. v. Meding, I. S. 171.'Pommernsches W.-B. V. Tab. 15.und S. 2S.

Gantzkow, Gantzken (in Roth ein aus dem linken Schildesrandehervorwachsendes, silbernes Einhorn). PommernsehesAdelsgeschlecht,aus welchem Erdmann Gantzke das Dorf Deutsch - oder Gantzken-Pribberow bei Greift'enberg und Kardemin bei Regenwalde von denv. Osten und v. Blücher als Afterlehn erhielt. In der zweiten Hälftedes 17. Jahrb. besass die Familie auch Dargsow und Wildenhagenunweit Camin, so wie Sellin bei'Greiffenberg. Letzteres Gut standdem Geschlechte noch 1758 zu. Später fand .sich dasselbe nichtmehr unter dem in Pommern begüterten Adel.Ein Major v. Gantz-kow commandirte noch 1836 in Grossglogau die Garnisoncompagniedes k. preuss. 18. Infant.-Regim.

Micrael, S. 486. Brüggemann, I. 9. Hauptst. und II. S. 441 und 442. N. Pr. A.-L.II. S. 213 und 214. Freiherr v. Ledebur, I. S. 245 und III. S. 257. Siebmacher, III.159. Nr. 12. v. Meding, I. S. 171 und 172. Pommernsches W.-B. V. 14 und S. 28.

Gauzpflyck. Böhmischer Adelsstand. Diplom von 1671 für N. N.Ganzpflyck aus Hammersberg.

v. Hellbach, I. S. 406.

Gapp, Edle. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von 1765 für