— 437 —
anerkannt und bestätigt wurde. — Freiherr Franz hatte sich 1817mit Maximiiiana Grf. v. Guidoboni vermählt und aus dieser Ehe ent-spross Freiherr Einilio, geb. 1818, verm. 1840 mit Alba Grf. v. Al-brizzi, aus weleher Ehe zwei Söhne stammen, die Freiherren Franz,geb. 1841 und Joseph, geb. 1843.
Geneal. Taschenb. (1er freih. Häuser, 1848. S. 118 und 1856, S. 199 und 200.— Hyrtl, II.S. 123 und 124. — Kneschke, II. S. 172 und 173.
Rumba, Freiherren. Reichsfreiherrnstand. Diplom von 1706 fürMarcellus Gamba und den Bruder desselben, Johann Jacob.
Megerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 58.
Hambs v. Hamsberg. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von1788 für Paul Friedrich Julius Gambs, Landrechts-Vicepräsidentenzu Neiss und Johannesberg, mit dem Prädicate v. Gamsberg.
Megerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 294. — Suppl. zu Siebm. W.-B. X. 14.
Hnmbsciiberg, s. Schönpflug v. Gambsenberg.
Hainen. Böhmischer Adelsstand. Diplom von 1736 für PhilippChristoph Garnen, k. k. Rath, Anits-Assessor u. Secretair des königl.Amtes zu Glogau.
Megerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 294.
Hainerra, Ritter iinil Edle und Freiherren. Reichs-Ritter- und erb-länd.-österr. Freiherrnstand. Ritterstandsdiplom von 1764 für PeterGamerra, Handelsmann zu Triest, mit dem Prädicate: Edler von undFreiherrndiplom für denselben, wegen 25jähriger Consulatsdienstezu Salonichi.
Megerle v. Mühlfeld, S. 51. — Suppl. zu Siebm. W.-B. XI. 9.
Ramitz, Haemis. Ein ursprünglich spanisches Adelsgeschlecht,welches Ruias de Gärnitz hiess. Zu demselben gehörte Alphons R. deG., welchen K. Maximilian II. aus Spanien als Rath mit sich nachOesterreich brachte und welcher, mit Oetzendorf angesessen, 1572unter die neuen Geschlechter des niederösterr. Ritterstandes aufge-nommen wurde.
Wissgrill, III. S. 215 und 216.
Hamm. Eins der ältesten meklenburgischen Adelsgeschlechter,welches auch mit den Namen: de Feama und Gamme vorkam. Hen-ricus de Gamma tritt urkundlich schon 1218 auf u. Johannes Gamme,Miles, siegelte 1352. Das Gut Glin im Güstrowschen stand der Fa-milie bereits 1375 zu und später hatte dieselbe das ebenfalls imGüstrowschen gelegene Carow, Göhren im Amte Plau etc. inne, auchwurde das Geschlecht in Schlesien im Grüuebergschcn u. Freystädt-schen begütert u. kam auch nach Dänemark. — Als v. Meding schrieb(1786) beruhte der Stamm nur noch auf zwei Personen, auf ChristophOtto v. Gamm, herz, meklenb. Geh.-Raths-Präsidenten (welcher zuEnde des 18. Jahrh. nicht mehr lebte) und auf dem einzigen Sohnedesselben. Dass Letzterer den Stamm fortgesetzt habe, ist nicht be-kannt. Christoph Otto von Gamm war übrigens der Verfasser desmit der grössten Mühe und Genauigkeit zusammengetragenen Manu-scripts über meklenburgische abgegangene Familien, welches v- Medingso sehr benutzen konnte.
v. Pritzbuev, Nr. 48. — Gauhe, I. S. 601 und 602. — v. Behr, ß. M. S. 1613. — N. Pr.