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3 (1861) (Eberhard - Graffen)
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law, ebenfalls nach Preussen und wurde Herr auf Bönkeim im KreisePreuss. Eylau. Der Solin 'des Letzteren, Johann, hatte zwei Söhne,Joseph und August Georg, von welchen der Eine 1822 als k. preuss.Capitain a. D. starb.

N. Pr. A.-L. V. S. 273. Freih. v. Ledebur , I. S. 144.

Gallich, Falle v. Gallichsburg. Ei bland.-österr. Adelsstand. Diplomvom 23. Mai 1849 für Johann Gallich , k. k. Hauptmann des Karlstäd-ter Artillerie-Bezirks, mit dem Prädicate: Edler v. Gallichsburg.

Handschriftl. Notiz.

Gallicziny, s. Aumer v. Gallicziny, Bd. I. S. 148.

Gallois, Freiherren. Erbländ.-österr. Freiherrnstand. Diplomvon 1817 für Franz v. Gallois, k. k. Generalmajor. Der adeligeursprünglich französische Stamm hat in Oesterreich fortgeblüht. Franzv. Gallois war in neuester.Zeit Lieutenant im k. k. 38. Infant.-Regim.

Megcrle v. Mühlfeld , S. 51. Suppl. zu Siebm. W.-B. III. 19 : v. G.

Galloway. Ein ursprünglich irländisches Adelsgeschlecht, ausweichemein Sprosse zu Ende des 17. Jahrhunderts Commandant zuBrieg war.

Sinapius , II. S. 635.

Gallwitz, Galluwitz. Böhmischer Adelsstand. Diplom vom 17. Aug.1529, doch ist., wie das N. Preuss. Adels-Lex. angiebt, ein Gusehkowv. Gallwitz schon um 1335 unter dem Herzoge Conrad I. zu Oelsvorgekommen. Das gleichnamige Stammhaus der dem FürstenthumeOels angehörigen Familie liegt in der Nähe von Namslau. DerStammhat fortgeblüht und noch in neuerer Zeit standen Sprossen desselbenin der k. preuss. Armee. 1830 war Guretzki, ein "Vorwerk von Ross-berg im Kr. Beuthen, in der Hand der Familie und 1857 wird vonBauer, Adressbuch, S. 69, August v. Gallwitz als Herr auf Ober-Dziersno im Kr. Tost-Gleiwitz aufgeführt.

N. Pr. A.-L. II. S. 111 und 112. Freiherr v. Ledebur , I. S. 244 und III. S. 257.Schlesisches W.-B. Nr. 459.

Galschwitz, Galsehiitz, Gallschiilz. Altes Adelsgeschlecht iu Meis-sen, welchem wohl eins der beiden gleichnamigen Güter unweit Meis-sen und Mügeln den Namen gegeben hat. Elisabeth v. Galschütz warzur Zeit der Reformation Kloster-Jungfrau zu Seusslitz und erhielt1541 nach Einziehung des Klosters auf Lebenszeit jährlich 40 Gul-den. Um dieselbe Zeit kommt Hans v. G. als kursächs. Statthalterdes Fürstenthums Sagan vor. Später ist der Stamm, welchen Knauthnicht mehr erwähnt, ausgegangen.

Lucac, Schlesische Chronik, S. 10&3. Unschuldige Nachrichten von theologischenSachen, XII. S. 233. Gauhe , II. S. 341.

Galvagna Freiherren. Erbländisch-österr. Freiherrnstand. Diplomvom 15. Febr. 1830 für Franz v. Galvagna, k. k. Geh.-Rath u. Prä-sidenten des Cameral-Magistrats zu Venedig. Derselbe, geb. 1773ein Sohn des Antonio de Galvagna aus der Ehe mit der Edlen Gio-vanna Repossi stammte aus einem schon seit mehreren. Jahrhun-derten in mehreren Linien in Montferrat, Mantua und Piemont blü-henden Adelsgeschlechte, welches sich später theilweise in Venedigansässig machte und nach der österreichischen Besitznahme Venedigsdurch Diplom vom 6. Mai 1821 und vom 13. Octob. 1822 als adelig