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3 (1861) (Eberhard - Graffen)
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1803, k. preuss. Kammerherr und Geh.-Rath, a. o. Gesandter früheram k. sächs., später am k. spanischen etc. Hofe, verm. 1835 mit AnnaGrf. v. Bocholtz - Asseburg, geb. 1813, aus welcher Ehe ein Sohn,Graf Clemens, geb. 1838, entspross.

Gaulis, I. S. 596 und 597 u. II. S. 330337 : Christoph Bernhard v. G., Bischof zu Mün-ster. Wissgrill, III. S. 203 und 204. Megerle v. Mühlfeld, S. 19. N. Pr. A.-L. II. S.210 und 211. Freih. v. d. Knesebeck, S. 132. Deutsche Grafenh. d. Gegenwart, l. S.256und 257. Freih. v. Ledebur, I. S. 243 und III. S. 257. Geneal. Taschen!), d. griill. Häu-ser, 1859. 8. 288 und 289 u. Iiist. Handb. zu demselben, 8. 236. Siebmacher, I. 126: v.Gaelen, llheinliindisch und I. 191: v. Galen, Westphälisch. Osnabrückscher Stiftscalendervon 1773, Münsterscher Stiftscalender von 1784 und v. Meding, I. S. 167 und 168: Freiher-ren v. Galen. Suppl. zu Siebin. W.-B. IV. 12. W.-B. d. preuss. Monarch. I. 39.W.-B. des Kgr. Hannover, A. 11 und S. 7.

Galenzcwsky. Polnisches, nach Ostpreussen gekommenes Adels-geschlecht, welches im Gilgenburgischen begütert war.

Freih. v. Ledebur, III. S. 243.

(lalesi, Freiherren. Erbländ.-österr. Freiherrnstand. Diplom vom20. März 1720 für Carl v. Galesi, k. k. Secretair. Derselbe stammteaus einem alten, aus Sicilien nach Friaul gekommenen Adelsge-schleclite, dessen Sprossen seit langer Zeit in den vornehmsten Aem-tern gestanden und dem Erzhause Oesterreich treu gedient hatten.Der Empfänger des Freiherrndiploms war bei dem Marquis de Priesowohl im Haag, als in Korn Gesandtscbafts-Secretair gewesen u. er-hielt 1718 den Titel eines kaiserlichen Seeretairs.

Gau he, II. S. 337 nach Butkens, Troph. de Brabant, II. S. 195.

(»ulliau. Ein zu dem Adel des Grossherzogthums Niederrhein ge-hörendes Geschlecht, aus welchem die Schwestern v. Galhau 1857im Mitbesitze von Fremmersdorf im Kr. Saarlouis waren.

Bauer, Adressbuch, 1857. S. 69.

Galiardi, Freiherren. Spanisches, aus der Provinz Biskaja stam-mendes Adelsgeschlecht, aus welchem einige Sprossen, welche denfreiherrlichen Cbaracter führten, nach Schlesien in das Brieg'schekamen und 1728 mit dem Gute Gross-Wilkau im Kr. Nimptsch be-gütert waren.

Sinapius, II. S. 334.

(«alinden, Gnlingcn. Ein in Ostpreussen vorgekommenes Adelsge-schlecht , welches mit Thiergarten unweit Biesenburg begütert war,auch wird ein wohl zu demselben Stamme gehörendes Adclsgeschlccht:Galinski, Golinski aufgeführt, welches Galinden im Kr. Mohrungen,Moschnitz im Kr. Osterode etc. besass.

Freih. v. Ledebur, III. S. 243.

(«all, Grafen. Ein ursprünglich aus Irland stammendes reichs-gräfliches Geschlecht, aus welchem um die Mitte des 17. Jahrb. Wil-helm Graf v. Gall, Freiherr v. Burg, Herr auf Balmontin und Galston,kais. Oberst etc. in Schlesien die Herrschaft Hohlstein mit Giersdorfetc. unweit Löwenberg kaufte. Derselbe starb, ohne Nachkommenzu hinterlassen, 1 655 und wurde in der Klosterkirche zu Grüssau be-graben. Sein Erbe war ein Vetter, Waither Graf v. Gall, mit welchemspäter der Stamm wieder ausging.

Gauhe, I. S. 598 nach Lucae, Schlesiseh. Chronik u. Sinapius , IT. S. 87. N. Pr. A.-L.II. S. 211. Freih. v. Ledebur, I. S. 243 u. 244.