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(lall, Ritter. Erbländ.-österr. Ritterstand, Diplom von 1711 fürMatthias Gall, Syndicus der Stadt Wien, wegen ausgezeichneterDienstleistung. — Der Stamm hat fortgehlüht. Noch in neuster Zeitstand Carl Ritter v. Gall als Lieutenant im 49. k. k. Infant. -Regim.
Megerle v. Mühlfeld, S. 112.
Rull, Edle. Erbländ.-österr. Adelsstand. Bestätigungsdiplom von1715 für Franz Andreas v. Gall, Doctor und Stadtphysieus in Wien,mit dem Prädicate: Edler v.
Megerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 193.
Call (Schild quergetheilt: oben in-Gold ein rechtsgekehrter,schwarzer Hahn und unten in Schwarz drei goldene Pfähle). Ein inPreusscn vorgekommenes Adelsgeschlecht, welches mit Damerau undNeusaass-Wolka begütert war. Ein v. Gall trat 1808 als k. preuss.Hauptmann aus dem activen Dienste und starb 1816 als Kreis-Poli-zei-Inspeetor in Trier und ein v. G. besass 1823 das Gut Sentmaringbei Münster.
N. Pr. A -L. II. S. 211. — Fr eilt. v. Ledebur, I. S. 244 und III. S. 257. — Siebmacher,V. 279.
Call v. Callenfels, Freiherren. Erbländ.-österr. Freiherrnstand.Diplom vom 12. Dec. 1695 für Jacob Sigmund Gall v. Gallenfels,kurbayer. Kriegsrath, General-Feld-Wachtmeister und Comman-danten zu Braunau, so wie für die drei geistlichen Brüder desselben:Anton , Abt zu Sittich, Georg Andreas, Erzpriester in Ober-Krain u.Ludwig, Guardian des Franziscaner-Ordens und für die Söhne desverstorbenen Bruders: Daniel, Anton und Sigmund, Pfarrer zu Gal-lenfels. Dieselben gehörten zu einem alten krainischen Adelsge-schlechte und waren die Söhne und Enkel des kaiserl. Raths u. Lan-des-Forstmeisters in Krain Hans Jacob Gall v. Gallenfols.
Gcneal. Taschenb. (1. freih, Häuser, 1849. S. 515.
Call v. Callcnstchi, auch Freiherren (Stammwappen: in Roth einrechtsspringendes, gekröntes, silbernes Einhorn). Altes, ursprünglichschweizerisches Adelsgeschlecht des Herzogthums Krain, welchesnach Yalvasor schon 1388 das 5 Meilen von Laibach gelegene SchlossGallenstein besass. — Martin G. v. G. kommt 1546 als k. k. Generalder croatischen Gränze vor u. Thomas G. v. G., k. k. Major, war 1592Commandant der Festung Wihitzsch in Croatien. Zu Ausgange des17. Jahrh. standen Bernhard G. v. G. u. Friedrich G. v. G. als Oberstein der k. k. Armee und Wolff Andreas Gall Freiherr v. Gallensteinund St. Geor'genberg, k. poln. und kursächs. Kammerherr, war 1726kurprinzl. sächs. Oberst-Stallmeister. — Nach der Mitte des sieb-zehnten Jahrh. kam auch die Familie in Hessen vor und 1660 warCosmus G. v. G. fürstl. hessenscher Oberst und Ober-Forstmeisterder Grafschaft Nidda. — Der Stamm blühte, in Oesterreich begütert,fort und wurde unter die nieder-österr. Stände aufgenommen. Inneuester Zeit stand Joseph Gall v. Gallenstein als Lieutenant im k. k.14. Infant.-Regim.
Gauhe, I. S. 592 und 593 nach Valvasor, Ehre d. ITerzogth. Crain und Bucelini, II. S.93. — Wissgrill, III. S. 207—212. — Tyroff, II. 167 ; Gall Freiherr v. Gallenstein und 196 ;G. v. G. —- Sappl, zu Siebm. W.-B. VI. 11.
Fneschke, Deutsch. Adels-Lex. III. 28