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3 (1861) (Eberhard - Graffen)
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Griessback ü.Bernhard II. war 1241 Domherr zu Regensburg. Vonden Nachkommen war Paul G., gest. 1496, in zweiter Ehe vermähltmit Ursula Schott v. Holderthal, aus welcher Ehe 9 Kinder stammten,von denen vier Söhne 'das Geschlecht in vier Linien fortsetzten.Wolfgang stiftete die Steyerische Linie, in welche, wie angegeben,der Freiherrn - und Grafenstand kam, Leonhard die mit dem Frei-herrn Joseph Anton zu Anfange des 18. Jahrh. erloschene Linie inKärnten, Zaccharias II. die im Ritterstande verbliebene Linie inOesterreich und Ruprecht die Linie in Schwaben, welche mit seinen-Enkeln, Wolf Ruprecht und Georg, im 17. Jahrh. wieder ausstarb.Der in Franken und Thüringen vorgekommene Zweig war aus derLinie in Oesterreich hervorgegangen. Die älteren Sprossen dessehr gliederreichen Stammes haben ßucelini und Johann BalthasarG. v. G., s. unten, welcher noch 1717, in hohem Alter als herz, sach-sen-goth. Geh.-Rath und Präsident des Obcr-Consistoriums lebte undaus der Ehe mit einer v. Hopffgarten einen Sohn, Ilans Siegfried,herz, braunsekw. Kammerjunker, hatte, sehr genau angegeben undWissgrill hat sich mit dem ihm eigenen Fleisse über die späterengenealogischen Verhältnisse der Familie bis 1797 verbreitet. Umdiese Zeit blühten noch die freiherrl. Linie in Steiermark und dieLinie in Oesterreich. Graf Johann Philipp Anton, s. oben, kinterliessaus der Ehe mit Maria Antonia Rosamunda Freiin v. Sinnich nurzwei Töchter, Antonia und Carolina, welche Letztere 1751 als ver-mählte Grf. v. und zu Auersperg starb. Graf Martin Joseph Anton,s. oben, wird nur von Megerle v. Mühlfeld genannt und Wissgrill er-wähnt denselben nicht u. so ist wohl auch diese gräfliche Linie nichtfortgesetzt worden. Mit Wissgrill hören alle zuverlässigen Nach-richten über die Familie auf und neuere geneal. Werke verbreitensich nicht mehr über dieselbe.

Bucelini, III. S. 4649. I. B. Gabelkover v. Gabelköven, Stemma Genealogicum Fa-miliae de Gabeikoven, Gothae, 1709. v. Gleichenstein, Nr. 16. Gauhe, I. S. 588-592. Wissgrill, III. S. 191201. Megerle v. Mühlfeld , S. 19 und Ergänz.-Bd. S. 14.Schmutz , I. S. 435 und 436. Tyroff, II. 265. Suppl. zu Siebm. W.-B. I. 29.

Gabler. Böhmischer Adelsstand. Diplom von 1735 für JohannErnst Gabler, k. Steueramts-Director in Böhmen.

Megerle v. Mühlfeld, Ergänz.Bd. S. 293.

Gallier v. Adlersfeld , Ritter und Edle. Reichsritterstand. Diplomvon 1795 für Anton Gabler, Magistratsrath zu Eger, mit dem.Prädi-cate: Edler v. Adlersfeld. Der Stamm hat fortgeblüht. In neusterZeit standen die Brüder Alois und Georg Ritter G. v. A. als Ilaupt-leute in der k. k. Armee.

Megerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 142.

Gabruque. Ein nach Schlesien gekommenes, französ. Adelsge-schlecht, welches 1817 Reumen im Kr. Neisse besass.

Freih. v. Ledebur, III. S. 256.

Gada». Mark-Brandenburgisches Adelsgeschlecht, welches inMeklenburg-Schwerin im Amte Wredenhagen mit Loppien begütertwar und auch in Vor-Pommern Hügelsdorf besass. Letzteres Gutbrachte ein v. Gadau, k. dän. Kammerjunker, durch Vermählung mit