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3 (1861) (Eberhard - Graffen)
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Breslau. Das geneal. Handbuch der freiherrl. Häuser führt dieFamilie als freiherrlich auf und nennt als nächsten Stammvater derfreiherrl. Linie den k. sächs. General-Lieutenant u. Gouverneur derResidenzstadt Dresden Heinrich Adolph v. G., gest. 1843. Derselbevermählte sich 1799 mit Charlotte v. Stieglitz und aus dieser Eheentsprossten, neben einer Tochter Maria Adolphine, vermählt 1831mit Paul Emil v.Uechtritz, k. sächs. Kammerherrn, drei Söhne:Freiherr Heinrich, geb. 1804, k. sächs. Rittm. in d. A.; Freih. AntonAugust, geb. 1810, grossh. sachs. vveim. Kammerh., Rittm. in d. A.,verm._ mit Auguste Freiin v. Lützerode, aus welcher Ehe, neben dreiTöchtern, drei Söhne stammen: Carl, geb. 1841, Ernst, geb. 1845 u.Gurt, geb. 1847 und Freih. Ludwig, geb. 1814, k. k. Generalmajor u.Brigadier, verm. 1853 mit Helene Freiin v. Eskelcs. ZahlreicheSprossen des Stammes standen und stehen in der k. sächs. Armee,werden aber in den officiellen Listen nur mit dem adeligen Prädicateaufgeführt.

Magnus , Sorauischc Chronik, S. 9. (rauhe, I. S. 588 nach Grosser, Lausitzer Merk-würdigkeiten. N. Pr. A.-L. 11. S. 208 u. V. S- 170. Geneal. Taschenb. d. freih. Häuser,1853. »S. 132 und 133 (das angegebene Wappen gehört in die im vorstehenden Artikel be-sprochene Familie) und 1855. S. 168 und 169. Freih. v. Ledebur, I. S. 241. v. Meding,IL. S. 179. W.-B. d. Sächs. Staat. IV. 31.

Gabelkover r. (iaheIkoven, Gablkoven, Gabblkover, Freiherren undGrafen (Stammwappen: in Roth zwei gekreuzte goldene Feuergabelnanlangen Stangen. Freiherx-liches Wappen: Schild geviert mit dasStammwappen zeigendem Mittelschilde, oder auch der Länge nachgetheilt: rechts in Roth eine aufgerichtete, goldene Streugabel undlinks in Silber ein einwärtsgekehrter, rother Löwe. 1 und 4 in Goldein rechtshin zur Hälfte aufspringender, schwarzer Jagdhund mitgoldenem Ilalsbande u. 2 u. 3 in Schwarz eine grüne Hollunderstaudemit ihren sichtbaren Wurzeln: Schotten v. Holderthal, zum Wappengekommen 1606. Gräfliches Wappen: Schild zweimal quer u. zweimal der Länge nach getheilt, 9feldrig: 1 und 4: Feld 1 u. 4 und Feld2 und 8: 2 und 3 des freiherrlichen Wappens; 3 und 7 in Silber eineinwärts gekehrter rother Löwe; 4 in Blau ein goldener Anker; 5das Stammwappen und 6 in Blau zwei schräglinke, silberne Balken).Erbländ.-österr. Freiherrn- und Grafenstand. Freiherrndiplom von1652 für Zacharias IV. Gabelkover v. Gabeikoven auf Helfenberg u.Püchel, k. k. Landrath in Steiermark und für die Vettern desselben,Joseph Anton u. Adam Seyfried G. v. G. und Grafendiplom von 1715für Martin Joseph Anton Freih. G. v. G., sowie von 1718 für JohannPhilipp Anton Freih. G. v. G., k. k. Geh.-Rath. Das ritterliche,freih. und gräfi. Haus Gabelkover v. Gabeikoven stammt aus Bayernund zwar aus dein Stammhause Gabeikoven unweit Diugelfingen imAmte Laudshut. Dasselbe kam im 15. Jahrb. nach Oesterreich undSteiermark, wurde 1628 in NiedeiÖsterreich unter die Landmanns-glieder des Ritterstandes aufgenommen und breitete sich in Oester-reich, Steiermark, Kärnten, Schwaben, Franken und Thüringen weitaus. Bernhard Gabelkhofer v. Freynberg kommt als Lehnsinhaberder Schlösser und Güter Gavelkhofen u. Griessbach urkundlich schon1223 vor; Peter G. stiftete 1230 einen Jahrstag in der Kirche zu

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