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schwedischen und polnischen ObSrstlieutenant Christoph Friedrichv. d. G. wieder ausging. — Die hier in Rede stehende Familie wurdein dem s. g. l'leissenerlande, namentlich im Altenburgischen, reichbegütert und Wendischleuba stand derselben schon 1483, Poschwitz1583, Cunewalde 1590 etc. zu. Der Stamm blühte fort u. tr ieb Spros-sen, welche zu hohen Ehrenstellen gelangten. Georg Carl Gottlob v.d. G. starb 1777 als k. preuss. Generallieutenant und Commandantvon Schweidnitz und 1831 starb Hans Carl Leopold v. d. G., herz,sächs. altenb. w. Geh.-Rath, Kanzler, Obersteuerdirector und Kam-merherr, Herr auf Poschwitz und Lomnitz. — Von den jetzt- lebendenSprossen des Stammes ist namentlich und nennen: H. L. v. d. G.,heiz, sachs. altenb. Geh.-Rath, Herr auf Poschwitz etc., bekannt alsgrosser Sprachforscher und Historiker, welcher der so fleissigen Ge-sehichts- und Alterthumsforschenden Gesellschaft des Osterlandes,die auch für Genealogie viel Erspriessliches geleistet, die regsteTheilnahme zuwendet.
Knauth , S. 507. — Sinapius, I. S. 376 und II. S. 633. — Val. König, III. S. 307—314.— Gaulie, I, S. 587. — Hörsc/telmann, Sammlung zuverlässiger Stamm- und Ahnentafeln,S. 21 und desselben geneal. Adelshistorie. I. S. 144—146. — N. Geneal. Handb., 1777 S. 216u. 217 u. 1778 S. 275. — v. Uechtritz, diplom. Nachr. IV. S. 50—59. — N. Pr. A.-L. II. S.208. — Freili. v. Ledebur, I. S. 241. — Siebmacher, I. 153 u. v. Gabelentz, Meissnisch. —v. Meding , 11. S. 178. — Tyroff, II. 10. — W.-B. der sächs. Staat. I. 100.
Ciableiiz, auch Freiherren (in Blau zwei neben einander aufge-richtete, mit einem rothen Querbalken belegte, dreizinkige Streu-gabeln mit goldenen Stielen). Ein zu dem Adel der Lausitz und derangränzenden Theile Schlesiens und Sachsens gehörendes Adelsge-schlecht, welches auch .in die Mark und nach Pommern gekommenist. Ob und in welchem Zusammenhange die hier in Rede stehendeFamilie ursprünglich mit dem im vorigen Artikel besprochenen Ge-schlechte gestanden habe, muss dahin gestellt bleiben: man hat beideFamilien, welche mehrfach für Linien einps Stammes genommenwurden, untereinander geworfen und die grosse Verschiedenheit derWappen nicht beachtet , so dass selbst v. Meding das im Anfangedieses Artikels gegebene Wappen nur als Variante des im vorste-henden Artikel erwähnten Wappens anführte Erst neuerlich hatFreiherr v. Ledebur, wohl sehr richtig, der Heraldik Rechnung ge-tragen und beide Stämme sorgsam gesondert. — Die Familie v. Ga-blenz soll nach Mehreren aus Polen, von den Jablonowskern ab-stammend , über Crossen vor langer Zeit in die Lausitz eingewandertsein und wurde später in der Mark und dann auch in Pommern an-sässig. Friedersdorf unweit Sorau stand der Familie schon 1430 zu,im 17. Jahrh. sass dieselbe zu Damnitz, Döbern, Göhren, Hänichen,llermswalde, Kalcke und Spree u. im 18. Jahrh. war dieselbe, nebenmehreren Besitzungen aus dem 17. Jahrb., mit Berna, Bollingen,Gallowitz, Heydersdorf, Leine, Rengersdorf, Niederschreibersdorf undTorga begütert und im 19. Jahrh. besass dieselbe Kröppen etc. NachBauer, Adressbuch, S. 68. war 1857 Anton Freih. v. G. , k. sächs.Kammerherr, Herr auf Seifersdorf im Kr. Liegnitz, Otto Ernst v. G.,k. sächs. Rittmeister a. D., Herr auf Liebstein, im Kr. Görlitz undFreifrau v. G., geb. v. Lützerode, Herrin auf Schwoitzsch im Kreise