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Anthcile von Gröbern war, so wie Burgwerben, noch in neuester Zeitin der Hand derFamilie. Andere Güter, s. unten. Von denSprossen desStammes haben Mehrere in k. sächs. Militärdiensten gestanden. CarlWilli. Ferd. v. Funck starb 1828 als k. sächs. Generallieutenant. Der-selbe war ein höchst wissenschaftlich gebildeter Mann, welcher sich,nachdem er sich, in innigem Verkehre mit Göthe und Schiller, alsDichter in den „Hören" bekannt gemacht hatte, auch als tüchtigerHistoriker auswies. Von ihm wurde die zu Ziilliehau 1792 erschienene„Geschichte K. Friedrichs II.", welche man lange Zeit für eine Arbeitdes bekannten Historikers Dietrich Hermann Hegewisch hielt, ge-schrieben und später gab derselbe die trefflichen „Gemälde aus demZeitalter der Kreuzzüge, Leipzig, 1820— 1824, 4 Bände" heraus.Nach seinem Tode erschienen noch 1829 die für die Kriegsgeschichtemehrfach wichtigen „Erinnerungen aus dem Feldzuge des sächsischenCorps unter dem General Grafen Reynier im Jahre 1812." — FranzLeopold v. F., Herr auf Burgwerben,tratl827als k. sächs. Hauptmannaus dem activen Dienste u Hugo v. F. ist k. sächs. Oberlieutenant derReiterei. Nach Bauer, Adressbuch. S. 68 war 1857 Hans FerdinandFreiherr v. Funcke, k. preuss. Lieutenant, Herr auf Löbnitz beiDelitzsch und Aemilius Eduard Alexander v. F. Herr auf Schafstedtbei Merseburg.
v. Uec.htritz, (liplom. Nachrichten, V. S. 33—35. — N. i'r. A.-L. II. S. 206 und 207. —Freih. v. Ledebur , I. S. 239 und III. S. 255 und 256. — Tyroff, II. 79. — Suppl. zu Sieb-mneher, W.-B. X. 13. — W.-B. d. sächs. Staaten, II. 65. — Kneschkc, II. S. 168 und 169. —v. Hefner, sächs. Adel, Tab. 29 und S. 27.
Funck v. Fuiickcnnu. Böhmischer Adelsstand. Diplom .von 1736für Franz Ferdinand Funck, Rechnungsrath der böhmischen Buch-haltung, mit dem Prädicate: v. Funckenau.
Megerle v. Mühlfeld , Ergänz.-Bd. S. 292.
Funck v.Sciiiftcnau. Schwäbisches Adelsgeschlecht, dessen Stamm-reihe Bucelini mit Sigismund F. v. S., welcher mit einer v. Schroben-liausen vermählt war, um 1300 beginnt. Von den Nachkommen des-selben bekleideten Mehrere das Bürgermeisteramt der ehemaligenReichs-Stadt Memmingerf und 1676 lebten zwölf Sprossen des Stam-mes. Das Wappen glich ganz dem im Artikel Funck angegebenenWappen: in Silber ein gekrönter Löwe etc.
Bucelini, Tom. IV. — Gauhe, I. S. 586. — Siebmacher , II. 152, III. 199. IV. 68 und V.366: Dio Funcken, Kemptensche ehrbare Putrider.
Funk. Böhmischer Adelsstand. Diplom vom 30. Dec. 1673 fürJohann Georg Funk. Derselbe ist wohl der Stammvater der in Schle-sien vorgekommenen Familie dieses Namens, s. den Artikel: Funck.
v. Hellbac/i, I. S. 398.
Funk (in Blau ein brennender, grüner Busch, über welchem eingoldener Stern schwebt). Adelsstand des Königr. Preussen. Diplomvom 25. Aug. 1856 für Julius Albert Funk, Herrn anf Hohendorf beiLuckau.
Freih. v. Ledebur, III. S. 256.
Furlnni. Erbländisch - österr. Adelsstand. Diplom von 1716 fürFranz Ignaz Furlani, k. k. Holztax-Einnehmer in Görz.
Megerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 292.