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Furlani v. Heisenberg. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von1737 für D. Johann Andreas Furlani v. Führnberg, Arzt n. Physicuszu Oedenburg^su Veränderung des Prädicats v. Führnberg in v. Fel-senberg. Depfjjlrpfänger des Diploms war wohl ein Nachkomme desFranz Ignaz wTurlani, s. den vorstehenden Artikel, welcher Letztere,was Megerle v. Mühlfeld übersehen, den Adel mit dem Prädicate: v.Führnberg erhalten hatte.
Megerle v. Mühlfeld, Erglinz.-Bd. S. 292.
Furlani v. Hclsciiburg. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von1773 für Andreas Furlani, Doctor der Philosophie und Medicin, auchArzt in der k. k. Militair-Academie zu Wienerisch-Neustadt, mit demPrädicate : v. Felsenburg.
Megerle v. Mühlfeld, S. 187.
Furrich v. Furrichshain. Erbländ.-Österreich. Adelsstand. Diplomvon 1835 für Anton Joseph Furrich, k. k. Waldamts-Inspector, mitdem Prädicate: v. Furrichshain.
Hnndschriftl. Notizen.
Kurth v. Furtenburg. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom vom20. Nov. 1581 für die Gebrüder Wolfgang und Gregorius Furth undfür den Vetter derselben, Christoph F. Dieselben stammten auseinem ursprünglich bürgerlichen, wohlhabenden Geschlechte in Wien,welches auch Fuert, Fuertli, geschrieben wurde und schon lange dass. g. Hasenhaus in der Kärntnerstrasse besessen hatte und in welchesspäter in Folge geleisteter Hof- und Staatsdienste der Adel kam. —Die in den Adelsstand versetzten, genannten Gebrüder Wolfgang undGregor waren Söhne des Hans Erasmus Fuerth. Gregor v. F. war1576 kais. Rath und Geh. Zahlmeister und kommt noch 1596 alskais. Hofcommissair bei einer Verhandlung zwischen David Grünerund der niederösterreichischen Kammer vor. Aus der Ehe desselbenmit Elisabeth Schallanzer stammten, neben fünf Töchtern, auch fünfSöhne. Von den Söhnen vermählte sich Hans Carl mit Felicitas v.Mallenthein,Erasmus, niederösterr. Ilofsecretair, 1602 mit Catharinav. Saint-Hilaire, verw. v. Schmidt, Philipp Jacob, kaiserl. Feld- undHauszeugwart, mit Maria Hedwig v. Sachwiz, Christoph 1607 mitMaria Salome v. Grünthal und Felician, kais. Rittmeister und zuletztObermustermeister in Ungarn, mit Elisabeth v. Rauchenberg, derenTochter, Susanna Catharina noch 1661 als Gemahlin des Johann Sey-fried v. Mallenthein vorkommt. — Wolfgang v. F., s. oben, war sclion1581 kais. Rath und Vicedom in Niederösterreich, Herr zu Nussdorfa. d. Donau und zum Edelsitz Würfelhof und wurde 1601 bei derniederösterr. Landschaft unter die neuen Ritterstandsgeschlechteraufgenommen, so wie auch 1603 als Landmann in Oesterreich ob derEnns immatriculirt. Derselbe erhielt 30. Sept. 1608 mit seinen Vet-tern, den obengenannten fünf Gebrüdern Hans Carl, Erasmus, PhilippJacob, Christoph und Felician, eine Wappenverbesserung mit demPrädicate: v. Furtenburg, auch ertheilte ihm K. Matthias gleich nachder Österreich. Erbhuldigung 1608 mehrere Lehenstücke, Höfe undZehende als landesfürstliche Lehen. Er starb 1610 und hinterliess