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k. k. Hauptmann. Die Geschwister desselben sind: Freiherr Carl,geb. 1836, k. k. Lieutenant und Freiin Pauline, geh, 1839. — DieSchwester des Freiherrn Ludwig, Freiin Caroline, geb. 1804, hat sich1834 mit Paul Freiherrn v. Ilaen, k. k. Generalmajor und Comman-danten des Invalidenhauses zu Padua vermählt und nächst derselbenleben vier Brüder: Freiherr Joachim, geb. 1809, k. k. Statthalterei-rath zu Gratz, verm. 1834 mit Clementine Herrin u. Grf. v. Schärf-- fenberg, geb. 1808, aus welcher Ehe eine Tochter, Freiin Clementine,geb. 1837 und zwei Söhne entsprossten: Freiherr Johann, geb. 1835,k. k. Lieut. und Freiherr Leo, geb. 1840; — Freiherr Anton, geb.1810, k. k. Oberstlieutenant in d. A.; — Freih. Carl, geb. 1811, k.k. Hauptmann in d. A., verm. in zweiter Ehe mit Crescentia Grf. zuLodron, geb. 1817 und Freih. Leopold, geb. 1815, Herr zu Ergoldingin Bayern, k. k. Oberstlieuten. und Local-Genie-Director in Königs-grätz, verm. 1846 mit Maria Grf. v. Pergen, geb. 1826, aus welcherEhe zwei Töchter, Gabriele, geb. 1848 und Marianna, geb. 1851und ein Sohn, Maximilian, geb. 1856, stammen. Neben der im Vor-stehenden besprochenen älteren Linie in Oesterreich blüht noch einejüngere Linie in Bayern, welche das frädicat: v. Kellenbach führt.Der Stifter dieser Linie war Freiherr Carl Leopold, gest. 1802, k.franz. Oberst im Regimente Royal Suede und verm. mit Sophie v.Kankreuter. Derselbe war ein Bruder des oben genannten FreiherrnErnst Ferdinand Ludwig und nahm von seiner Stiefmutter, SophiaJuliäna v. Kellenbach, s. oben, der ersten Gemahlin seines Vaters,des Freiherrn Carl Emil und der Tochter des Heinrich Philipp v.Kellenbach und der Maria Barbara v. Friesel, das Prädicat: v. Kel-lenbach an, welches die jüngere Linie zum Unterschiede von der älte-ren noch jetzt führt. Von ihm entspross Freih. Carl Heinrich, ge-nannt v. Kellenbach, gest. 1842, k. bayer. Major, verm. mit Henri-ette Freiin v. Closen-Haydenburg und von diesem Freih. Otto gest.1853, k. k. Lieutenant und Freih. Emil Leopold, geb. 1825, k. bayer.Forstbeamter zu Passau. Die Schwester der beiden Letzteren, FreiiuBertha, geb. 1827, vermählte sich 1844 mit Carl Freih. v. La Roche,Edlen Herrn v. Starkenfels.
Gaulie, II. S. 323 lind 324: nach dem MSCpt. Geneal. — v. Lang, S. 130. — Jahrb. desdeutschen Adels, Jahrg. 1847. — Geneal. Taschenbuch d. freih. Häuser 1849, S. 131 u. 132.1859. S. 211 und 212.— W.-B. d. Kgr. Bayern, III. 3 und v. Wölckern, 3. Abth. S. 6 u. 7. —v. Hefner , bayer. Adel, Tab. 32 und S. 35. — Hyrtl, II. S. 177—180. — Kneschke, I. S. 15D.
Fürth (im Schilde ein aufrechtstebendeKrseuz). Ein im 17. Jahrb.und noch im Anfange des 18. Jahrh. vorgekommenes, rheinländischesAdelsgeschlecht aus dem gleichnamigen Stammhause im Kr. Greven-broich. Die Familie besass Saar bei Odenkirchen im Kr. Gladbach1 603, Hamme im Kr. Crefeld 1630 und Nideggen im Kr. Düren undhatte ersteres Gut noch 1701 inne.
Fahne, I. Tab. II. 70 und II. S. 45. — Freih. v. Ledebur, I. S. 240.
Fürth, Brewer, genannt v. Fürth zu Warden und Untiers, Freiherren
(Schild geviert: 1 und 4 schräg geviert: oben u. unten in Silber dreirothe Pfähle u. rechts u. links in Gold ein vorwärtssehender, schwar-zer Löwenkopf: Fürth, Stammwappen; 2 und 3 in Blau ein kleiner,
Kneschke, Deutsch. Adels-Lex. III. 26