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3 (1861) (Eberhard - Graffen)
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goldener Schild, quergetheilt durch einen schwarzen Balken, welcheroben von zwei nebeneinander stehenden und unten von einem, denBogen nach oben kehrenden, schwarzen Hufeisen begleitet ist u. unterdem kleinen Schilde ein goldenes Mühleisen,: Schrick). Reichsfrei-herrnjtand. Diplom vom 17. März 1773 für Franz v. Fürth, HerrnzuWarden und Limiers, Mitgliede des kaiserlichen Schöppenstuhls u.regierenden Bürgermeister zu Aachen und zwar mit dem Namen: v.Brever (Brewer), genannt v. Fürth zu Warden und Limiers u. unterBeifügung des Wappens der Familie v. Schrick, eines alten, im Manns-stamme erloschenen Aachener Patriciergeschlechts, aus welchem dieGemahlin des Diplomsempfängers, Constantia v. Schrick, stammte, zudem v. Fürthschen Wappen. Die Familie v. Fürth ist ein altes,wahrscheinlich aus Westphalen stammendes Adelsgeschlecht desHerzogthums Jülich, in welchem dasselbe seit Anfange des 15. Jahrb.vorgekommen ist. Die fortlaufende Stammreihe beginnt mit Gott-schalk v. Fürth, welcher sich 1415 im Gefolge des Iv. Sigismund be-fand, als Johann I v. Loin, Herr zu Heinsberg und Levenberg, alsGesandter des Herzogs von Brabant an den kaiserlichen Hof kam.Derselbe trat in die Dienste des genannten Herrn v. Heinsberg, war1448 Amtmann des zur Herrlichkeit Heinsberg gehörigen Amtes Mil-len und wurde 1449 Statthalter des Fürstbischofs von Lüttich, Her-zogs zu Bouillon und Grafen zu Loin, als Vormundes der Johanna,Tochter und Erbin des Herrn v. Heinsberg. Von Gottschalk v. F.stammte Matthias v. F., gest. 1482, welcher die Grf. Jacoba, zweiteTochter Johann's I. v. Heinsberg nach Thoer begleitete, als dieselbeAebtissin des dortigen Frauenstifts wurde. Von demselben läuft dieStammreihe, wie folgt, fort: Johann Matthias v. F., genannt y . Bre-ver, gest. 1527, Schultheiss zu Wasserburg 1470, verm. mit Agathev. Brever; Peter v. F., gen. v. B , gest. 1530, Schultheiss zu Glad-bach, verm. mit Catharina v. Leroth; Gottschalk, gest. 1580, ver-mählt mit Catharina v. Hückelhofen;Wilhelm, gest. 1623, Stadt-schultheiss zu Jülich und herz. Voigt zu Eschweiler, verm. mit AnnaClara v. Borken, Herrin zu Giersdorf, erhielt 3. Oct. 1593 den Reichs-adelsstand; Peter, gest. 1652, herz. Burggraf zu Haimbach, verm.mit Sophia Catharina v. Heister; Johann Wilhelm, gest. 1698,Mitglied des kais. Schöppenstuhls und regierender Bürgermeister zuAachen, vermählt in erster Ehe mit Adelheid v. Stücker, genannt v.Ilochstadter; Freiherr Franz, s. oben. Die Söhne des Letzteren,die Freiherrn Caspar Joseph und Carl Deodat wurden die Stifter dernoch jetzt blühenden zwei Linien des freiherrlichen Stammes. Freih.Caspar Joseph, gest. 1783, Oberst-Lieutenant in kurpfälz.-bayer.Diensten und beigeordneter Voigt, Major zu Aachen, war verm. mitBernardine Felicitas v. Pelser-Berensberg. Aus dieser Ehe entsprossFreiherr Carl Damian Felix, gest. 1832, grossh. hess. Kammerherrn,verm. in zweiter Ehe mit Anna Maria v. Born und aus dieser Ehestammt Freiherr Carl, k. k. Major, verm. mit Maria Josephine Edlenv. Körber, aus welcher Ehe, neben zwei Töchtern, Catharina, geh.1850 und Aloysia, geb. 1852, ein Sohn stammt: Felix Friedrich, geb.