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Peter Alexander le Cainus Grafen v. Fürslenstein, k. westphäl. Staats-Katk und Minister der auswärtigen Angelegenheiten. — Derselbe,gest. 1824, stammte aus dem alten, französischen Adelsgeschlechtele Camus, welches nach den Antillen ausgewandert war und sich da-selbst ansässig gemacht hatte und erhielt nach Aussterben des alten,hessischen Adelsgeschlechts: Diedc v. Fürstenstein, 24. Dec. 1807das heimgefallene Lehen: Fürstenstein als Allod, u. zwar mit dem ausdiesem dynastischen Besitze hergeleiteten Grafentitel. Nachdem dasKönigr. Westphalen wieder aufgelöst worden war, wurde die Herr-schaft Fürstenstein, als ein durch Aussterben des Geschlechts derDiede v. Fürstenstein an Kur-Hessen zurückgefallenes Lehen, in An-spruch genommen u. kam wieder aus dem Besitze der Familie le Ca-mus. —- Graf Peter Alexander hatte sich 1809 mit Adelheid Grf. v.Hardenberg, geb. 1784, vermählt, welche später Erbfrau auf Röders-dorf in der Oberlausitz und Ober-Hofmeisterin I. K. H. der Prinzesrsin Carl von Preussen war. Aus dieser Ehe entspross, neben einerTochter, Grf. Adelheid, geb. 1816, vermählt 1845 mit Ludwig Gra-fen v. der Asseburg, k. preuss. Kammerherrn Und w. Geh.-Rath undOber-Jägermeister etc., ein Sohn Graf Adolph, geb. 1818, Herr aufUllersdorf in der Oberlausitz, k. preuss. Kammerherr, Landrath desKr. Rothenburg etc.
Freih. v. cl. Knesebeck, S. 375. — Diplom. Jahrb. für den preuss. Staat, 1843. S. 250. —N. Pr. A.-L. VI. S. 31 und 32. — Deutsche Grafenh. d. Gegenw. III. S. 132 u. 133. — Freih.v. Ledebur, I. S. 240 und III. S. 256. — Geneal. Taschenb. d. gräfl. Häuser, 1854. S. 254 u.1859. S. 288 und histor. Handbuch zu demselben, S. 236. — v. Hefner, preuss. Adei, Tab. 8und S. 8.
Fiirstenstein, s. Diede zum Fürstenstein, Bd. II. S. 476 u.477; Füisteustciii, s. Höchberg, Grafen auf Fürstenstein undFiirstensteiii, s. Oyen zu Fürsten stein, Grafen.
Fürstentreu , s. Kessler v. Fürstentreu.
Fürsten warther, Jturgsassen zu Odenbach, Freiherren. Im König-reiche Bayern anerkannter Freiherrnstand. Kurpfälzisches, fortwäh-rend als freiherrliches angenommenes Adelsdiplom von 1711 für CarlEmil, Burgsassen zu Odenbach, Sohn des Pfalzgrafen Friedrich Lud-wig, regierenden Herzogs von Zweibrücken, aus morganatischer Ehemit Maria Elisabeth Hepp. mit dem Namen: v. Fürstenwärther. —Carl Emil v. F., Hofmeister der verwittweten Herzogin von Zwei-brücken zu Dörmorschel, war in erster Ehe verm. mit Sophia Julianav. Kellenbach, gest. 1715 und in zweiter mit Elisabeth Dorothea v.Steincallenfels zu Assweiler und starb 1758. Von mehreren Kinderndesselben war Ernst Ferdinand Ludwig v. F., geb. 1737, Capitain indem k. franz. Regim. Royal Deuxponts, in zweiter Ehe vermählt mitElisabeth Charlotte v. La Roche, gest. 1800. Aus dieser Ehe ent-spross Freiherr Carl, gest. 1817, k. k. Kämm., Geh.-Rath, Feldmar-schall-Lieut., Inhaber des 56. Inf.-Regim. und Capitain - Lieut. der1. Arcieren Leibgarde, verm. 1799 mit Antonie Tapp v. Tappenburgund der älteste Sohn desselben war Freiherr Ludwig, gest. 1841, k.k. Major, verm. 1831 mit Theresia v. Welzenstein, aus welcher Ehedas jetzige Haupt der Familie stammt: Freiherr Franz, geb. 1833,