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Pürsten eck, s. En tress v. Fürsten eck, auch Freiherren, s.S. 124.
Fürstenfelil. Ein von 1202 —1420 in Steiermark begütertes,reiches Adelsgeschlecht.
Schmutz , I. S. 433 und 434.
Fürstciiiniilil. Ein in neuerer Zeit in Preussen und Oesterreichvorgekommenes Adelsgeschlecht. Ein von F. war 1845 Domainen-Rentmeister zu Cosel und vor einigen Jahren wurde Joseph* v. F.Lieutenant in der k. k. Armee.
Freih. v. Ledebur, I. S. 240 und III. S. 256.
Fürstenrecht. Ein'zu dem Adel des Herzogthums Nassau gehö-rendes Geschlecht. — Etienne Schadt, gest. 1810, ein Sohn desfürstl. Nassau-Saarbrück'schen Oberförsters Johann Schadt aus derEhe mit Maglane Schank, wurde um 1794 vom Fürsten HeinrichLudwig zu Nassau-Saarbrück, oder wie Andere angeben, von FranzCarl Philipp Grafen v. Ingelheim in Folge des demselben zustellendengrossen pfalzgräflichen Comitivs, mit seinem älteren Bruder, Stephan,und seiner Schwester, unter Beilegung des Namens: v. Fürstenrechtin den Adelsstand erhoben und von dem genannten Fürsten zu Nas-sau-Saarbrück zum Jagdjunker ernannt. Später war derselbe fürstl.Nassau - Saarbrückscher Oberjägermeister und herzogl. NassauiscberCommissair. — Stephan v. Fürstenrecht, gest. 1835 als herz. Nas-sauischer Oberforstmeister, war mit Luise Benedicte v. Rudow ver-mählt, aus welcher Ehe vier Söhne und drei Töchter entsprossten.Von den Söhnen war der eine Oflicier in der k. k. Armee und lebtespäter, verm. mit einer verw. v. Brasseur, in Wien; Carl von F. wurde1815 herz. Nassau. Oberlieutenant; Ludwig ist Forstmeister u. Ober-Forstbeamter in Wiesbaden und der vierte Sohn war 1839 Forstbe-amter zu Pfaffenrode unweit Saarbrück. Von den Töchtern vermähltesich die eine, Frl. Luise, 1839 mit dem grossh. hessischen Haupt-mann und Kammerherrn Friedrich Freiherrn v. Bellersheim, genanntStürzelsheim.
Handschriftl. Notiz. — Diplom. Jahrb. für den Preuss. Staat, 1841. Abth. 2. S. 79. — N.Pr. A.-L. V. S. 168 und VI. S. 31. — Freih. v. Ledebur, I. S. 240 u. III. S. 256.— v. Hef-ner, nassauer Adel, Tab. 12 und S. 11.
Fürstenstein. Altes, schlesisches, im 14. Jahrh. im Liegnitzischenvorgekommenes Adelsgeschlecht, dessen Stammsitz wohl das bekanntejetzt Hochbergsche Schloss Fürstenstein war.
Sinapius, II. S. 632.
Fürstenstein, Grafen (Schild geviert, mit Mittelschilde. Im blauenMittelschilde ein silberner, schrägrechts gestellter Anker ohne denoberen Querbalken: Stammwappen der Familie le Camus. 1 u. 4 vonSchwarz und Silber geviert, ohne Bild: v. Diede zum Fürstenstein;2 in Roth ein nach einwärts springendes, weisses Ross: das s. g.sächsische Ross als besonderes Gnadenzeichen und 4 in Blau ein weis-ses Zinnencastell, aus dessen Zinnen nach einwärts eine weisse Stangemit Schleuder hängt). Grafenstand des Königreichs Westphalen.Kaiserlich Französisches Bestätigungsdiplom vom 17. Apr. 1812 für