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3 (1861) (Eberhard - Graffen)
Entstehung
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entsprosste: Engelbert, geb. 1850. Von den sechs Brüdern desFreiherrn Franz Egon Philipp haben fünf, die verstorbenen Clemensund Friedrich und die lebenden, Theodor, Franz Friedrich u.Josepheine zahlreiche Nachkommenschaft, welche im Geneal. Taschenb. derfreih. Häuser sehr genau angegeben ist. Hie jüngere Linie setzteder Stifter, Freiherr Theodor, fort. Derselbe, gest. 1828, Herr zuObsinnich, Stammheim etc. hatte sich 1793 mit Sophia Freiin v. Dal-wigk-Lichtenfels, gest. 1843, vermählt. Aus dieser Ehe stammt,neben der verstorbenen Sophie Freifrau v. Oer zu Egclberg und derebenfalls verstorbenen Therese Grf. Beissel v. Gymnich, so wie derverm. Marianne v. Romberg-Brünninghausen, ein Sohn, Franz Egon,welcher, s. oben, 1840 den preuss. Grafenstand erhielt. Derselbe,geb. 1797, k. preuss. Kammerherr, Mitglied des k. preuss. Herren-hauses auf Lebenszeit, reich begütert in den Provinzen Westphalenund Niederrhein , vermählte sich 1829 mit Pauline v. Romberg a. d.Hause Brünninghausen, aus welcher Ehe, neben drei Töchtern, denFreiinnen Sophie, geb. 1833, Caroline, geb. 1835 und Isabella, geb.1842, drei Söhne entsprossten, die Freiherren: Gisbert, geb. 1836,Carl, geb. 1S44 und Clemens, geb. 1847.

Hamb rächt, Tab. 23 und 24. Gauhe, I. S. 582 5S4. v. Hattstein, III. S. 2182*23.und Tab. 10. v. Steinen, I. Tab. IG. Nr. 4 und II. S. 1507. N. Pr. A.-L. II. S. 201. u.205. Fahne, I. S. 106. Deutsche Grafenhäuser der Gegenwart, I. S. 255 und 256.Freih. v. Ledebur, 1. S. 240 und III. S, 256. Geneal. Taschenb. d. freih. Häuser, 1854.S. 151156 und 1859. S. 207 -210. Geneal. Taschenb. d. gräfl. Häuser, 1859. S. 286 und287 und histor. Handb. zu demselben, S. 232 und 1111. Siebrnacher, II. 107. Münster-scher Stifts-Calender von 1784. v. Meding, II. S. 177 und 178 Tyrojf, I. 58. Suppl.zu Siebm. W.-ß. II. 8. W.-B. des preuss. Itheinprov. II. Tab. 19, Nr. 37 u. S. 134. v.Hefner, preuss. Adel, Tab. 53 und S. 43.

Fürstenbusch, Grafen. Alter Herrenstand des Kgr. Ungarn undBöhmischer Grafenstand. Herrenstandsdiplom von 1707 für die ganzeFamilie und Grafendiplom vom 28. Juni 1736 für Johann DanielFreiherrn v. Fürstenbusch, k. k. General-Feldzeug-Meister, Ilofkriegs-rath, etc. Nach Einigen stammten die Grafen v. F. aus dem edlenGeschlechte der v. Fürstenbusch zu Gasseneck und Aueck, Auegg,welches zu dem alten Adel des Herzogthums Jülich gehörte, dochgiebt Freih. v. Ledebur an, das^ diese Annahme unbegründet sei.Nach dem genannten Schriftsteller kamen die Gebrüder Rüdiger Gos-win, Franz Gottfried u. Johann Daniel v. Fürstenbusch, von dem Kur-fürsten Philipp Wilhelm v. der Pfalz (vermuthlich Nachkommen zurlinken Hand) empfohlen, aus Wasserburg an den kaiserlichen Hof u.erhielten 1690 ein Anerkennungsdiplom des ihnen zustehenden Adelsund 1715 das ungarische Indigenat. Der Mannsstamm des Ge-schlechts ist mit dem Enkel des Empfängers des Grafendiploms, s.oben, dem Grafen Carl Vincenz 10. März 1837 erloschen. Derselbe,k. k. Registratur-Directions-Adjunet bei der obersten Justizstelle,hatte sich mit Franzisca Freiiu v. Fleischmann vermählt u. aus die-ser EIiq entspross nur eine einzige Tochter, Grätin Caroline, gebor.1803, welche sich 1822 mit Carl Grafen v. Heussenstamm k. k. Re-gierungs-Rathe vermählte, 1832 aber geschieden wurde.

Zedier , IX. S. 2264. Leupold, I. S. 349362 : mit den Diplomen. Megerle v. Mühl-feld, S. 18. N. Pr. A.-L. II. S. 205 und V. S. 168. Deutsehe Grafenhäuser d. Gegenwart,III S. 131 u. 132. Freih. v. Ledebur, L S. 240 u. III. S. 240. Geneal. Taschenbuch d.gräfl. Häuser, 1859. S. 287 und histor. Taschenb. zu demselben, S. 235. Tyrojf , III. 1. 58