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Soliu desselben, Robert v. Fröhlich, übernahm 1858 das grosse Bank-haus des Freiherrn v. Eichthal in München.
W.-B. d. Kgr. Bayern, V. 48. — v. Hefner, bayer. Adel, Tab. 88 u. S. 77.
Vröhlichi v. Himbach (in Roth ein aus dem rechten Schildesrandehervorkommender, geharnischter Arm, dessen Faust mit einem etwasgebogenen Säbel die braune Stange einer auf einem Hügel stehenden,nach rechts zu wehenden, rotli, weiss u. blau gestreiften Fahne spal-tet u. mit der Spitze des Säbels auf einen Kreis von fünf, nach demlinken Schildesrande zu stehenden, sechsstrahligen, goldenen Ster-nen zeigt). Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom vom 4. Mai 1824 fürJoseph Fröhlich, k. k. Ober-Lieutenant, wegen 36jähriger Dienst-leistung, mitdemPrädicate: v. Elmbach. Der Empfänger des Diploms,geb. 1767 zu Kornitz in Mähren, trat 1788 freiwillig in das Infanterie-Regiment Kaiser Nr. I, nahm an allen Feldzügen gegen Frankreichvon 1792 bis 1815 Theil und trat erst 1828 im 40. Dienstjahre ausdem activen Dienste. Das Prädicat: Ehnbach bezieht sich auf eineWaffenthat, welche derselbe 1799 als Feldwebel in der Schweiz aus-führte, bei welcher er, nach Uebersteigung des Panixberges, mit Frei-willigen auf einem Nothstege einen Bach passirte, u. den in die Fluchtgejagten Feind bis zu dem Dorfe Elm im Kanton Glarus verfolgte. —Der Stamm blühte fort. Im neuesten Jahrgange des Militair -Sche-matismus sind angegeben: Johann F. v. E. unter den k. k. unange-stellten Obersten; Ludwig F. v. E. k. k. Oberstlieutenant im General-Quartier-Meister-Stabe und Ferdinand F. v. E. Major im k. k. 8. In-fanterie-Regimente.
Handsckr. Notiz. — Militair-Schematismus des österr. Kaiserthums 1861.
Fröhlich v. Fröhlichsburg (Stammwappen: in Silber ein aus einemgrünen Dreiberge aufwachsender, rother Hirsch mit achtendigem Ge-weihe. Vermehrtes Wappen nach dem Diplome von 1702:-Schild ge-viert, mit das Stammwappen enthaltendem Mittelschilde. 1 u. 4 vonGold und Schwarz quergetheilt mit einer, aus dem Schwarzen auf-wachsenden, vorwärtsseheuden, blau gekleideten Jungfrau mit golde-nem Gürtel, welche auf dem Haupte einen mit einem Pfauenschweifevon drei Federn besteckten Kranz von rothen Rosen trägt u. beideHände ausbreitet u. 2 und 3 von Silber und Roth quergetheilt miteinem auf einem grünem Dreiberge stehenden Thurm von gewechsel-ten Farben). Erbländ.-österr. Adelsstand. Bestätigungsdiplom desder Familie zustehenden Adelsstandes von 1702 für Dominik Fröh-lich v. Fröhlichsburg, oberösterr. Ilofkammer-Secretair und Haus-meister zu Neuhof u. für die beiden Vettern desselben, Johann Chri-stoph F. v. F., Professor und Regimentsadvoeaten u. Franz Ignaz F.v. F. und zwar mit Vermehrung des Wappens, s. oben. Dieselbenstammten aus einer tiroler Adelsfamilie , als deren Glied der kaiser-liche Rath und Fiscal Fröhlich v. Fröhlichsburg mittelst eines be-sonderen kaiserlichen Diploms vom 20. Mai 1692 anerkannt wordenwar. — Doch nimmt man meist an, der alte Stamm der Fröhlich v.Fröhlichsburg sei 1603 erloschen und später nur Beiname und Wap-pen auf das hier in Rede stehende Geschlecht übergegangen. Zwei