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Urenkel des genannten kaiserl. Raths und Fiscals F. v. F., die Ge-brüder: Joseph Franz de Paula, Anton F. v. F., geb. 1769, ehe-maliger fürstl. passauischer Truchsess und Johann Baptist Anton F.v. F., geb. 1778, ehemaliger fürstl. passauischer Hofrath, wurden indie Adelsinatrikel des Kgr. Bayern eingetragen. Später, um 1S20,ist die Familie ausgegangen.
r. Lang, S. 339 und 340. — 1Wegerle v. Mühlfeld , Ergänz.Bd. S. 291: Fröhlich v. Frö-lichspurg. — W.-B. d. Kgr. Bayern, V. 47. — v. Hefner, bayer. Adel, Tab. 88 und S. 77 und78 und tiroler ausgestorbener Adel. Tab. 3. — Kneschke, IV. S. 134 und 135.
Fröhlich v. Landes-Stull. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplomvon 1771 für Carl Ferdinand Fröhlich, k. k. Oberlieutenant im 2.wallachischen Grenz-Infanterie - Regimente, mit dem Prädicate: v.Landes-Stoll.
Megerle v. Mü/clfeld, Ergänz.-Bd. S. 291.
Fröhlich v. Salionze, Freiherren (Schild geviert, mit rötbem Mittel-schilde , in welchem drei silberne Straussenfedern neben einanderaufgerichtet stehen. 1 und 4 in Gold ein zweiköpfiger, schwarzerAdler und 2 und 3 in Blau ein mit acht Kugeln, wohl schwarz in Sil-ber, belegter, gerader Sparren : nach einem Abdrucke des Petschafts).Erbländ.-österr. Freiherrnstand. Diplom vom November 1851 fürJohann Fröhlich, k. k. Hauptmann und Flügeladjutanten Sr. M. desKaisers, in Betracht seiner für die That bei Salionze am Mincioflusseerfolgten Ernennung zum Ritter des k. k. militair. Maria TheresienOrdens, mit dem Prädicate: v. Salionze. — Derselbe wurde späterMajor, war Flügeladjutant beim ersten Armee-Corps etc. u. ist jetztk. k. Oberst.
Handschriftl. Notiz.
Frölich (in Silber ein schräglinker, von Gold und Blau in dreiReihen geschachter Balken). Ein von Siebmächer und Sinapius unterdem schlesischen Adel aufgeführtes Geschlecht. Ob das von v. Hell-bach, I. S. 389, angeführte böhmische Adelsstands-Diplom vom 15.Juni 1652 für Abraham Frölich in diese, oder in die Familie Frölichv. Freudenstein gehöre,-muss dahin gestellt bleiben.
TSinapius, S. 375. — Siebmächer, I. 65 : Die Frölich, Schlesisch. — t'. Meding, III. S. 189.
Frölich (Früheres Wappen: in Roth ein rechtsgekehrter, auf-springender, natürlicher Hirsch. Verbessertes Wappen laut Diplomsvom 18. Mai 1861: in Roth ein rechtsgekehrter, aufspringender, sil-berner Hirsch. Aus dem gekrönten Helme mit roth und silbernenHelmdecken wächst der silberne Hirsch des Schildes auf). Adelsstanddes Königr. Preussen. Diplom vom 5. Nov. 1787 für Peter FriedrichFrölich , k. preuss. Lieutenant im Husaren-Regimente Prinz Eugenvon Württemberg. Der Diploms-Empfänger, geb. 1752, war derSohn des 1775 als Premier-Lieutenant in demselben Regimente ge-storbenen Carl Friedrich Frölich. Er war 1769 in Militärdienste ge-treten , nahm 1794 seinen Abschied als Rittmeister und starb 1803.Aus seiner Ehe mit Christiane Charlotte v. Woisky stammten, nebeuzwei Töchtern, zwei Söhne von welchen der ältere, Carl FriedrichWilhelm, geb. 1785, schon 1790 starb, der jüngere aber, Ernst Au-gust Moritz, geb. 1787, den Stamm fortsetzte. Letzterer trat 1S03gleichfalls in das oben genannte IIusaren-Regiinent ein, war während