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3 (1861) (Eberhard - Graffen)
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Kämmerers und Majors in d. A. aus erster Ehe mit Anna Hollaky-Kiss- Halmagy, gest. 1844. Aus der zweiten Ehe des Grafen Maxi-milian mit Antonia Grf. v. Joner-Tettenweiss, geb. 1823 u. vermählt1853, stammen zwei Söhne: Graf Clemens, geb. 1854 u. Graf Victor,geh. 1855. Die beiden Brüder des Grafen Maximilian sind, nebeneiner Schwester, Melanie verw. Gräfin v. Leyden: Graf Ludwig, geb.1811, k. bayer. Major, verm. 1840 mit Clara v. Paur und Graf Carl,geb. 1826 k. bayer. Bittmeister.

Megerle v. Mühlfeld. Ergänz. Bd. S. 14. v. Lang , S. 29 Hiid 30 und Suppl. S. 20.Deutsche Grafenhäuser der Gegenwart, I. S. 246 und 247. Geneal. Taschenb. d. gräflichenHäuser, 1857. S. 255 und 1859 S. 282 und 283. Siebmacher, II. 35. Tyroff, I. 177.W.-B. d. Ivönigr. Bayern, I. 39 und v. Wölckern, Abtheil. 1. v. Hefner, bayer. Adel,Tab. 4. u. S. 10 u. Ergänz.-Bd. S. 6.

Frohburg, Froburg, Grafen. Altes, aus Italien nach Oesterreichgekommenes Adelsgeschlecht, welches früher de Monte Gaudii hiessund ursprünglich aus der Schweiz stammte, in welcher im Canton So-lothurn das Stammhaus lag. Bucelini beginnt die Stammreihe mitLudwig, welcher um 1370 päpstlicher Hofmarschall, Königs Ludwigzu Jerusalem und in Sicilien Statthalter, wie auch k. franz. Rath war.Vou demselben stammten zwei Söhne: Wilhelm Bischof zu Bitello imNeapolitanischen und Johann. Der Enkel des Letzteren, Theodoricus,nannte sich zuerst Freiherr v. Froburg und zwar mit dem Beinamen;Tulliers. Von den Nachkommen lebte noch 1660 Johann Georg v.Tulliers, Graf v. Froburg.

Bucelini, III. Lucae, Grafensaal, S. 966969. Garthe, I. S. 571 u. 572. Zedier,IX. S. 2150. Siebmacher, II. 16.

Fröbner. Ein in Ostpreussen vorgekommenes Adelsgeschlecht,welches in den Kreisen Rastenburg und Angerburg die Güter Baum-garten, Gross-Guya, Rodehlen, Bosenstein, Schültgen und Seelack ansich gebracht hatte. Sebastian v. F., Herr auf Rodehlen, war 1614Landrath und Amtshauptmann zu BarthensteiD. Der Stamm ist inder ersten Hälfte des 18. Jahrh. mit Friedrich Wilhelm v. Fröbner,erloschen.

N. Pr. A.-L. V. S. 167. Freih. v. Ledebur, I. S. 237.

Fröilcn. Reichsadelsstand. Diplom vom 10. Mai 1779 (1778)für Carl Friedrich Benjamin Fröden, kursächs. Obersten und Ober-zeugmeister. Die amtliche Bekanntmachung dieser Erhebung erfolgtein Kursachsen 1. Octob. 1779. Vater und Grossvater des Erhobe-nen hatten in der kursächs. Armee gestanden. Später ist der Stammerloschen.

Handschriftl. Notizen. W.-B. d. sächs. Staaten, VI, 29.

Fröhlich, Freiherren. Erbländ. -österr. Freiherrnstand. MichaelFreiherr v. Fröhlich, k. k. Feldmarschalllieutenant, war von 17991815 erster Inhaber des 28. Infant.-Regiments. Ein Sohn desselbenblieb als General-Major in Polen.

Handschriftl. Notiz.

Fröhlich (Schild blau u. durch eine aufsteigende, goldene Spitzemit einem auf grünem Dreihügel stehenden Weinstocke getheilt:rechts eine dreizackige, rechtsfliegende, silberne Fahne am Stocke,links eine goldene Sonne). Adelsstand des Kgr. Bayern. Diplom von1821 für Johann Christian Fröhlich, Banquier zu Augsburg. Ein