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3 (1861) (Eberhard - Graffen)
Entstehung
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Flick v. Frickenhausen. Fränkisches Adelsgeschlecht, welches mitden Städchen Frickenhausen angesessen, der reichsfreien Ritterschaftdes Cantons Steigerwald einverleibt war. Der Stamm, aus welchemArnold F. v. F., der Alte. 1250 lebte, ist mit Conrad F. v. F. zu Be-roldsheim nach 1347 wieder ausgegangen.

Biedermann. Canton Steigerwald, Tab. 208.

Frickhcndorf. Altbayerisches Adelsgeschlecht aus dem gleichna-migen Stammhause bei Pfaffenhofen an der Ilm. Magold de F. kommtzuerst 1036 vor u. zuletzt tritt Heinrich F. 1443 auf.

Wig. Ilund, III. S. 313. — Monum. boic. V. S. 97. und VI. S. 22.

Frid v. frid bürg, Edle u. Ritter. Reichsritterstand. Diplom von1763 für D. Alexius Carl Frid, Arzte in Wien, mit dem Prädicate:Edler v. Friedburg.

Megerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. "141.

Fridcburg. Ein im 13. und 14. Jahrb. vorgekommenes Ritterge-schlecht, welches an der Saale auf einem Schlosse neben dem Dorfegleiches Namens sass.

Hoppenrod, Stammbuch, Strassb. 1570 S. 34 und 35.

Fridcckfcld, s. Brojatsch v. Fridekfeld, Freiherreil, Bd. II.S. 87.

Friderici, Friedend (in Blau eine aus der rechten Oberecke desSchildes hervorbrechende, strahlende Sonne, welche von einem in derlinken Oberecke stehenden, goldenen Sterne begleitet ist und untenauf zwei gekreuzten Todtenknochen ein vorwärtsgekehrter Todten-kopf). Adelsstand des Kgr. Preussen. Diplom vom 20. Octob. 1742für Christian Friderici, Lieutenant im k. preuss. Hu'saren-Regimentev. Bronikowski, wegen der vor den Augen des Rönigs in der Schlachtbei Chotusitz bewiesenen Tapferkeit. — Von den Söhnen desselbenstarb 1825 der 1810 in den Pensionsstand versetzte k. preuss. Oberstv. F., verm. mit einer v. Steinmann. Nachdem Letztere 28. Septemb.1842 gestorben erhielten 14. Nov. 1842 die drei Söhne derselben,die Gebrüder: Friedrich Wilhelm v. Friderici, k. preuss. Hauptmannund Adjutant bei dem General-Commando des 2. Armeecorps, Fried-rich Heinrich v. F., Seconde - Lieutenant im k. preuss. 7. Landwehr-Regiin. und Friedrich Bogislaus Julius v. F., die Königliche Bestäti-gung, den Namen ihrer verewigten Mutter dem angestammten Namenbeifügen und sich von Friedend-Steinmann nennen zu dürfen. Einv. Friderici-Steinmann war 1857 mitLaniseh im Kr. Breslau begütert.— Nach dem Dresdner Calender zum Gebrauche der Residenz, 1846S. 146 u. 1847 S. 159, ist die in Sachsen noch neuerlich vorgekom-mene Familie v. Friedend, zu welcher Gustav v. F. , gest. 1860 alsk. sächs. Generallieutenant, Divisionair der Infanterie u. Gouverneurder Residenz Dresden, gehörte, eines Stammes mit der hier in Redestehenden, preussischen Familie v. F. Dagegen sagt Freiherr von Le-debur, III. S. 255.: „die v. Friedend in Sachsen sind ein anderesGeschlecht (1 und 4. Q. in Silber neun Rosen. 2 u. 3 Q. Gold ohneBild)." Sollte dieser Wappeuangabe nicht der unrichtige Namen einesSiegels zum Grunde liegen? Von der Tinctur des 1. u. 4. Feldes ab-