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3 (1861) (Eberhard - Graffen)
Entstehung
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und dänischen Höfen und schloss 1746 die gräfliche Linie. — VonJohann Wilhelm v. F., s. oben, Drosten zu Emden und Assessor desostfries. Hofgerichts, stammten mehrere Söhne, welche meist in Kriegs-dienste traten und von denen nur Idaro Heinrich, Drost zu Aurichund 1700 ostfries. Hofrichter den Stamm durch mehrere Söhne fort-setzte. Von diesen war Eberhard Hermann k. preuss. Kammerjun-ker, Carl Wilhelm Major der brandenb. Compagnie de Marine zu Em-den, Haro Burkard Capitain Aide de Camp zu Weissenfeis und FranzHeinrich fürstl. ostfries. Jägermeister u. es wurde durch dieselben dieLinie des Johann Wilhelm fortgesetzt. — Von den erwähnten Ilaupt-linien zweigten sich im Laufe der Zeit mehrere nach ihren Besitzun-gen genannte Häuser ab. Zu diesen gehören die Häuser Aden, Bud-denborg a. d. Lippe, Camen Grevel, Herbeck, Hockerde, Husen,Lanstrop, Loxten, Schörlingen, Waltrop, Wischelingen etc. — DerStamm hat fortgeblüht u. gehört im Kgr. Hannover durch Besitz derGüter Münder im Calenbergischen, Estorf im Iloyaisclien und einesBurgmannshofes in Quakenbrück im Osnabrückschen zu den ritter-schaftlichen Adel der genannten Landschaften, auch kommt in neusterZeit im Königreich Preussen August Freiherr v. Frydag als Herr aufBuddenburg und Niederhofen im Kr. Dortmund u. Massen (Majorat)im Kr. Hamm vor.

Gauhe, I. S. 560—563. u. II. S. 301 und 302: Die v. Freytag im Hildesheimschen, nachder Historie von Hildesheim, S. 238—240. — Zedier , IX. S. 1894. — Freih. v. Krohne, I. S.311 — 313. — Ilupel, Material. 1788. S. 574: Freytag v. Löringhof. — Schmidt, Beitrag zurGesch. d. Adels, I. S. 1S1 und II. S. 310. — N. Pr. A.-L. V. S. 164 und 165. — v. Firks,Ursprung des Adels in den Ostseeprov., S. 149. — Freih. v. d. Knesebeck , S. 131. — Freih.v. Ledebur, I. S. 233 nnd III. S. 254, — Siebmacher , I. 190: Die Freydag, Westphälisch uV. 12: Freih. v. F. — Lexicon over adelige Familier i Danmark, I. Tab 28. Nr. 66. — v.Steinen, Tab. 58. — Neimbt, curländ. W.-B., Tab. 12. — W.-B. des Kgr. Hannover, C. 61 u.S. 6 : v. Freitag in Niedersachsen und v. Freitag (v. Löringhof) a. dem Hause Gödens inWestphalen; richtiger im Kgr. Hannover. — Kneschke, II. S. 161—163. — v. Hef ner, hes-sischer Adel, Tab. 8. und S. 9.

, Freytag (Schild quergetheilt u. oben mit Wolkenschnitten). West-phälisches, aus der Grafschaft Mark stammendes Adelsgeschlecht,welches schon 1328 mit Huckarde im jetzigen Kr. Dortmund begütertwar und später im 14. Jahrh. auch Kirchlinde, Pentling und Drenhu-sen, Letzteres auch noch 1421, inne hatte. Das Gut Huckarde warnoch 1556 in der Hand der Familie, nach dieser Zeit aber erlosch derStamm.

Freih. v. Ledebur, I. S. 233.

Freytag (in Schwarz eine silberne Glocke). Altes, westphälischesund braunschweig-lüneburgisches Adelsgeschlecht, welches schon inMindenschen Urkunden des 13. Jahrh. vorkommt. Hemsen u. Landes-bergen im Hoyaischen standen dem Geschlechte schon 1287 zu. DerStamm, welcher mehrfach mit dem die Ringe führenden Geschlechtev. Freytag verwechselt wurde, blühte noch im 17. Jahrhunderte, istaber dann erloschen.

Freih. v. Ledebur, I. S. 233. — Siebmacher, I. 184: Die Freytag, Braunschweigisch.

Freytag v. Freyilcnniiith (Schild der Länge nach getheilt: rechtsin Silber auf grünem Dreiberge ein aufrechtstehender, rechtsgekehr-ter, gekrönter, doppelt geschweifter, goldener Löwe, welcher in deraufgehobenen rechten Vorderpranke an einem Stiele mit zwei grünen