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Latte u. von ihm entspross Cari Freih. Frey v. Schönstein, geb. 1797,k. k. Kämm, und Ministerial-Ratli im Finanz - Ministerium , verm. inerster Ehe mit Rosalie v. Kleye, gest. 1846 u. in zweiter mit Amaliev. Winther. Aus der ersten Ehe stammt Freiin Flora, geb. 1846. —Aus der Ehe des 1835 verstorbenen Bruders des Freiherrn Carl, des Frei-herrn Joseph, k. k. Hofraths, mit Josephine Gräfin Kokorzowetz v. Ko-korzowa lebt ein Sohn, Freiherr Edwin, geb. 1835, k k. Lieutenant.
Gcneal. Taschenb. d. freih. Häuser, 1856 S. 182 und 1857 S. 197.
Freyberg, Freiherren (Stammwappen, welches die eisenbergerLinie führt: Schild quer von Silber und Blau getheilt: oben ohneBild, damascirt, unten drei, 2 und 1, goldene Kugeln. Wappen derÖpfinger Linie: Schild geviert: 1 und 4 das Stammwappen; 2 in Blauein geasteter, schrägrechter, silberner Balken und 3 in Gold ein derLänge nach von Silber und Schwarz getheilter, schrägrechter Balken;Wappen der erloschenen aschauer Linie: im Schilde statt der dreiKugeln drei Sterne und Wappen der 1690 ausgestorbenen löwenfel-ser Linie: Schild geviert mit blauem Mittelschilde und in demselbenein gestürzter Mond zwischen drei, 2 und 1, goldenen Sternen. 1 u.4 das Stammwappen, doch verändert: in Blau neun, 3, 3 und 3, gol-dene Kugeln unter einem silbernen Schildeshaupte ohne Bild und 2 u.3 in Gold ein aus einem silbernen Dreiberge aufwachsender, schwar-zer Löwe; welcher mit den Vorderpranken einen nach auswärts ge-bogenen, rechts dreimal, links zweimal geasteten, abgehauenen, sil-bernen Baumstamm vor sich hält: Löwenfels). Reichsfreiherrnstand.Ernenerungsdiplom vom 21. März 1586 für Georg Ludwig v. F. zuJustingen u. Oepfingen u. der späteren Erlaubniss vom 11. Juni 1586zur Beilegung des Justingenschen u. Oepfingenscben Wappens; vom3. Octob. 1644 für die Gebrüder Caspar und Conrad Sigmund v. F.,Eisenberg-Allmedinger Linie und Erneuerungsdiplom des alten Frei-herrnstandes vom 27. Sept. 1655 für Hans Dietrich v. F., gemein-samen Stammvater der Linien Eisenberg-Raunau u. Hürbel. — Altes,schon in früher Zeit zur schwäbischen Reichsritterschaft zählendesAdelsgescblecht, welches das Erbkämmerer-Amt im Hochstifte Augs-burg, so wie in der PropsteiEllwangen erlangte. Einer Familiensagenach, auf welche Bucelini im Sinne seiner Zeit eingegangen ist, stammtdas Geschlecht ausGraubündten, wo Homagius Curius, aus einem ed-len römischen Geschlechte, sich im Anfange des 9. Jahrli. niederge-lassen, 2 Meilen von Chur ein Schloss erbaut u. nach demselben sichde libero monte genannt haben soll. Die Sage erzählt weiter, dass vonihm aus der Ehe mit einer Colonna ein Sohn Tomann, Thomas, ge-stammt habe, welcher von Einigen, anstatt des Vaters, für den Er-bauer des erwähnten Schlosses gehalten wird. Dieser Tomann sei inheftige Fehde mit einem v. Sax gerathen, in Folge welcher, nach sei-nem Tode, die Wittwe, aus denralten Geschlechte Brandis, ihre Güterverkauft, sich nach Schwaben begeben, sich daselbst angekauft u. dasspäter Freyberg genannte Schloss Medingen unweit Füssen am Lechim ehemaligen Bisthume Augsburg angelegt habe. Doch genug, dassdie Freiberge ein alter Stamm sind, steht historisch fest. Schon gegen