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3 (1861) (Eberhard - Graffen)
Entstehung
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Grafschaft Dietz war, hat dem auf ihr sitzenden Rittergeschlechteden Namen gegeben. Dasselbe gehörte zu den nassauischen Vasallenund war zu Obertiefenbaeh, Hadamar, Ahlbach etc. mit Gütern undGefällen beliehen und zu Driedorf, Ditkirchen, Limburg, Daubornetc. allodial angesessen. Ein Ast des Stammes wohnte zu Eltville imRheingaue und hier starb, wie Bd. II. S. 443 angegeben, der letztemännliche Sprosse. Der Name des Geschlechts ging später, 1753,auch in weiblicher Linie mit Maria Johanna Freiin v. Dheren, welchesich mit Adolph Wilhelm Franz Freiherrn v. Greifenklan vermählthatte, aus u. ein Theil der Familiengüter, namentlich auch die BurgDehren, kam an einen Ast der Familie v. Greifenklau, welcher sichbis zu seinem Erlöschen, nachdem das Grcifeuklausche Wappen mitdem Frey v. Dehrenschen vereinigt worden war, Greifenklau - Deh-ren nannte u. schrieb. — Die Frey v. D. waren übrigens auch Burg-manne zu Hohenstein und trugen von dem Erzstifte Mainz, nebenanderen Gütern, auch das bei Gladbach gelegene Dorf Hausen imjetzigen h. nassauischen Amte Langen-Schwalbach zu Lehen. — DieBurg zu Debren ist jetzt im Besitze des Wilhelm Freih. v. Düngernund die Burg zu Eltville in dem der Grafen v. Grunne.

Handschrift!. Notiz. — Bodmann, Rheingauer Aliertliümer, I. S. 305.

Frey v. Freyenfels (Schild geviert: 1 und 4 in Roth auf grünemRasen ein springendes, weisses Pferd u.2 und 3 in Schwarz drei nebeneinander aufgerichtete, goldene Korngarben). Böhmischer Adels-stand. Diplom vom 25. Jan. 1658 für Heinrich Frey, mit dem Prä-dicate: v. Freyenfels und Bestätigungsdiplom des der Familie zu-stehenden Adels vom 26. December 1671. — Die Familie erwarb inSchlesien Burkersdorf im Schweidnitzschen, Friedersdorf im Streh-lenschen und Ober- und Nieder - Peucke im Oelsischen. Die beidenletzteren Güter besass um 1693 und noch im Anfange des 18. Jahrb.Heinrich Wilhelm F. v. F. und die beiden ersteren hatte 1725 JacobErnst F. v. F. inne. Der Stamm blühte fort u. noch in das 19. Jahrh.hinein , in welchem derselbe 7. Febr. 1804 mit Hans Sylvius v. F., k.preuss. Staabs-Capitain, erlosch. — Die von Einigen zu diesem Ge-schlechte gerechnete freiherrliche Familie v. Freydenfelss in Böhmenund Mähren, s. den betreffenden Artikel, ist, vom Standpunkte derHeraldik aus, als ein ganz anderes Geschlecht zu betrachten.

Sinapius, I. S. 373 und IL S. 629. — Gauhe , II. S. 300 u. 301 : Freyenfels. — v. Hell-bach , I. S. 381. — N. Pr. A.-L. II. »S. 194 und 195. — Freih. v. Ledebur, 1. S. 232 und 233.— Siebmacher , V. 71. — v. Meding, III. S. 188.

Frey v. Schönsteiii, Freiherren (Schild geviert: 1 und 4quergctheilt:oben in Schwarz ein aufwachsendes, einwärtsgekehrtes, golden be-wehrtes, silbernes Einhorn und unten, ebenfalls in Schwarz, drei im1. Felde schräglinkd, im 4. schrägrechte silberne Balken u. 2 u. 3 inGold drei, 2 u. 1, abgerissene Leopardenköpfe, von denen die beidenoberen auswärts, der untere rechts gekehrt ist). Erbländisch-österr.Freiherrnstand. Diplom vom 7. Nov. 1823 für Franz Xaver v. Schön-stein, k. k. Hofrath der ungarischen Hofkammer. Derselbe, gest.1825, stammte aus einem alten, reichsritterschaftliehen Adelsge-schlechte, welches 1633 die Landmannschaft in Steiermark erhalten

Kneschke, Deutsch. Adels-Lex. III. 22