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Ende des 12. Jahrh. schied sich derselbe in mehrere Hauptstämme u.es bildeten sich namentlich die Linien zu Achstetten, Aschau, Löwen-fels, Eisenberg und Angelberg, aus welcher Letzteren die Seitenliniezu Justingen u. Oepfingen hervorging. Von allen diesen Linien, welcheein sehr umfangreiches Besitzthum erwarben u. von denen sich im Laufeder Zeit mehrere andere Nebenlinien abzweigten, welche sich nachihren Gütern nannten, so dass im Ganzen in Schwaben 16 u. in Bayern10 besondere Häuser vorgekommen sind, haben dauernd nur die zu Ei-senberg und Oepfingen fortgeblüht: die übrigen gingen im Strome derZeit wieder aus. Die Linie zu Achstetten, einem Schlosse zwischenUlm und Bibrach, welche um 1165 Adam v. F. stiftete, schloss Phi-lipp Eduard v. F. um 1 die Mitte des 17. Jahrh. Die Aschauer Linie,um 1198 gegründet von Berchtold, gehörte Bayern an u. erwarb gegenEnde des 14. Jahrh. durch Vermählung und Kauf Hohen-Aschau undWildenwarth, so wie später auch die Güter Haiming u. Spitzenberg.Dieselbe, von welcher ein Nebenzweig kurze Zeit zu Kammerbergsass, starb in der Mitte des 18. Jahrh. aus. Die Löwenfelser Linieging um 1254 von Conrad v. F., verm. mit einer Erbtochter aus demStamme der Löwenfelser, aus. Dieselbe begab sich später ins Salz-burgische, so wie .nach Kärnten u. erlosch in der Mitte des 17. Jahrh.Die fortblühende Linie zu Eisenberg, welche den Namen von demSchlosse Eisenberg, später Ruine im k. bayer. Landgerichte Füssen,erhielt , stiftete um 1286 Burkard v. F. Dieselbe schied sich nachhundert Jahren mit den Söhnen des Peter v. F., Sigmund und Wil-helm , in zwei Hauptlinien. Ersterer wurde der Stammvater der neu-erlich erloschenen Seitenlinien zu Hopferau, einem Schlosse im kün.bayer. Landgerichte Füssen und zu Wellendingen im jetzigen Kgr.Württemberg, so wie der noch in zwei Aesten blühenden AlmerdingerSeitenlinie. Von dem aus der Eisenberger Linie stammenden Wil-helm v. F. nahm auch die Seitenlinie zu Itaunau, Hürbl und Halden-wang, welche in zwei Aesten dem zu Raunau u. zu Haldenwang, Knö-'ringen, Offingen und Landstrost fortgesetzt worden ist, ihren Anfang.— Die ebenfalls fortblühende Angelberger Linie, aus welcher in derersten Hälfte des 16. Jahrh. ein Zweig die Reichsherrschaft Justingenund Oepfingen im Württembergischen an sich brachte, steigt vonHeinrich v. F., genannt Stubenrauch, welcher im Anfange desl4. Jahrh.vorkommt, herab. Justingen gelangte später an die Almendinger Linie,Oepfingen aber verblieb bis zu Anfange des 19. Jahrh. in der Handder Familie. Zahlreiche Sprossen des Stammes, welcher von früherZeit an für Kirche und Staat viel gethan, haben Beiden, vorzüglichder Kirche in sehr hohen geistl. Würden, vielfache u. ausgezeichneteDienste geleistet. —- Aus dem zuletzt bekannt gewordenen neuerenPersonalbestande der Familie mag Nachstehendes hier erwähnt sein:Angelberger Linie zu Justingen und Oepfingen: Freiherr Benedict,geb. 1798 — Sohn des 1847 verstorbenen Freiherrn Anton, k. bayer.Kämmerers und Oberamtmanns aus erster Ehe mit Aloysia Freiin v.Riedheim, — k. bayer. Kämmerer u. Revierförster zu Ansbach, verm.mit Caroline Freiin v. Ascheberg, geb. 1808, -aus welcher Ehe,
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